Liu trat international erstmals bei den Winter-Asienspielen 1990 in Sapporo in Erscheinung und erreichte dort den 12. Platz über 10.000 m, den zehnten Rang über 1500 m und den sechsten Platz über 500 m. In der Saison 1990/91 startete er in Karuizawa erstmals im Eisschnelllauf-Weltcup, wobei er die Plätze 22 und 21 über 500 m sowie die Plätze 32 und 27 über 1000 m errang und belegte bei der Winter-Universiade 1991 in Sapporo den 22. Platz über 1000 m, den 14. Rang über 1500 m sowie den 12. Platz über 500 m. Im folgenden Jahr wurde er in Albertville bei seiner ersten Teilnahme an Olympischen Winterspielen Elfter über 500 m. In der Saison 1992/93 lief er bei der Sprintweltmeisterschaft 1993 in Shibukawa auf den neunten Platz im Mehrkampf und bei den Einzelstreckenasienmeisterschaften 1993 in Chichibu auf den neunten Platz über 1000 m sowie auf den fünften Rang über 500 m. In der Saison 1993/94 errang er im Weltcup fünf Top-Zehn-Platzierungen. Dabei erreichte er in Davos mit dem Plätzen drei und zwei über 500 m seine einzigen Podestplatzierungen in dieser Rennserie und zum Saisonende mit dem 13. Platz in der Weltcupwertung über 500 m sein bestes Gesamtergebnis. Beim Saisonhöhepunkt, den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer, verpasste er jeweils als Vierter über 500 m um 0,01 Sekunden und über 1000 m um 0,62 Sekunden eine Medaille. Zudem wurde er bei der Sprintweltmeisterschaft 1994 in Calgary erneut Neunter. In den folgenden Jahren belegte er bei den Winter-Asienspielen 1996 in Harbin den sechsten Platz über 1500 m sowie jeweils den vierten Rang über 1000 m und im 2 × 500 m-Lauf, bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano den 40. Platz über 1000 m sowie den 28. Rang über 500 m und bei den Winter-Asienspielen 1999 in Chuncheon den 12. Platz über 1000 m sowie den neunten Rang im 2 × 500 m-Lauf. Letztmals im Weltcup startete er im Dezember 2002 in Harbin, wobei er über 500 m den 12. Platz und in der B-Gruppe den zweiten Platz errang.