Louis Lajtai
schwedischer Komponist
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Werdegang
Lajos Lajtai war der Sohn des Großhändlers Abraham Liebermann. Nach seinem Studium in Budapest und Wien begann Lajtai, musikalische Beiträge für verschiedene Revuen zu schreiben. Sein Debüt als Operettenkomponist gab er 1923 in Budapest mit Az asszonyok bolondja (Der Frauenheld). 1931 feierte die Operette Katinka Premiere, mit einem Libretto von André Barde, der einige Jahre später auch das Libretto für Blåjackor (Blaue Jungs) verfasste.
Aufgrund des aufkommenden Nationalsozialismus verließ Lajtai 1935 Ungarn und ließ sich in Paris, Kopenhagen und später in Schweden nieder. Er arbeitete mit dem erwähnten Textdichter Barde und dem Komponisten Henri Christiné in der Operette La Poule (Die Henne) zusammen, die 1936 uraufgeführt wurde. Lajtai verwendete die Melodie La belle epoque unter dem Titel Gå och fråga mamma (Geh’ und frag’ Mama) in Blåjackor erneut. In den 1940er Jahren nahm Lajtai die schwedische Staatsbürgerschaft an.
Lajtai schrieb die Operette Blåjackor, die 1941 am Stora Teatern in Göteborg und 1942 am Oscarsteatern in Stockholm aufgeführt wurde. Sie wurde 1945 und 1964 verfilmt. Zusammen mit Staffan Tjerneld schrieb er 1944 die Operetten Serenad und 1946 Eskapad, beide wurden im Oscarsteatern uraufgeführt.
Nach dem Krieg besuchte Lajtai regelmäßig Ungarn. Er starb während eines Besuchs dort und ist in Budapest begraben.
Weblinks
- Lajos Lajtai bei IMDb
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lajtai, Louis |
| ALTERNATIVNAMEN | Lajtai, Lajos Manó; Lajtai, Louis (Pseudonym) |
| KURZBESCHREIBUNG | schwedischer Komponist ungarisch-jüdischer Abstammung |
| GEBURTSDATUM | 13. April 1900 |
| GEBURTSORT | Budapest, Ungarn |
| STERBEDATUM | 12. Januar 1966 |
| STERBEORT | Budapest, Ungarn |
