Luschasattel
Bergsattel in den Karawanken in Kärnten
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Der Luschasattel (slowenisch Luže)[1][2][3] liegt in den Karawanken westlich des Petzenmassivs auf 1315 m ü. A.[4] Die über den Sattel verlaufende Landesstraße L130 verbindet die westliche gelegene Leppen, ein Seitental des Vellachtales, mit dem nördlich gelegenen Jauntal bei Globasnitz. Während der westliche Anstieg asphaltiert ist, ist die L130 auf der Jauntaler Seite eine Schotterpiste.
| Luschasattel | |||
|---|---|---|---|
| Himmelsrichtung | Nord | Süd | |
| Passhöhe | 1315 m ü. A. | ||
| Karawanken | |||
| Wasserscheide | Globasnitzbach (Drau) | Muschenigbach (Leppenbach/ | |
| Talorte | Globasnitz | Bad Eisenkappel | |
| Ausbau | Luscha Landstraße (L130) | ||
| Profil | |||
| Länge | 12 km | 10 km | |
| Ø-Steigung | 6,5 % | 7,6 % | |
| Karte (Kärnten) | |||
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| Koordinaten | 46° 30′ 29″ N, 14° 42′ 36″ O | ||
Die ca. 600 m südöstlich des Luschasattels gelegene Luschaalm bildet einen Passübergang aus Vellach- oder Jauntal ins südlich gelegene slowenische Tal der Meža (Mieß). Österreichisches und slowenisches Straßennetz sind durch circa 1500 m Forststraße und Wanderweg getrennt (Fahrzeugsperren; mit Fahrrad befahrbar).
Westlich des Sattels steht auf 1249 m ü. A.[4] das Gasthaus Riepl. Der frühere Wirt errichtete unter den Eindrücken der Kriegsereignisse eine religionsübergreifende Friedenskirche.[5]
In der Leppen befindet sich 300 Höhenmeter unter dem Pass der Peršmanhof, wo ein Museum an ein Endphaseverbrechen erinnert. Wanderziele sind über die Luschaalm und den Kärntner Grenzweg die Petzen; man kann auch über den Karawanken-Hauptkamm, der hier relativ niedrig liegt, südwärts über den Kärntner Grenzweg zum Paulitschsattel wandern oder nach Westen über kleinere Gipfel wie Topitze (1649 m ü. A.)[4] und Oistra (1577 m ü. A.)[4] nach Eisenkappel absteigen.
Der nächstgelegene Pass im Südwesten ist der Paulitschsattel, gefolgt vom Seebergsattel. Richtung Osten fallen die Karawanken ab zum Durchbruch der Drau.
