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Lutynia (Miękinia)

Siedlung in Polen From Wikipedia, the free encyclopedia

Lutynia (deutsch Leuthen) ist ein Ort in der Stadt- und Landgemeinde Miękinia (Nimkau) im Powiat Średzki der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen.

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Lutynia
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Lutynia (Polen)
Lutynia (Polen)
Lutynia
Basisdaten
Staat: Polen Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Powiat: Środa Śląska
Geographische Lage: 51° 8′ N, 16° 48′ O
Einwohner: 1359 (2012[1])
Postleitzahl: 55-330
Telefonvorwahl: (+48) 71
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Breslau
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Reste des Denkmals für die Schlacht bei Leuthen

Geographie

Panorama von Leuthen

Lutynia liegt neun Kilometer südöstlich von Miękinia und etwa 23 Kilometer westlich von Breslau. Nachbarorte sind Wróblowice (Frobelwitz) im Norden, Zakrzyce (Sagschütz) im Süden und Radakowice (Radaxdorf) im Südwesten. Östlich von Lutynia liegt der Las Ratyński (Rathener Wald).

Geschichte

Leuthen wurde erstmals 1330 als Luthin urkundlich erwähnt. Es gehörte zum Herzogtum Breslau, das nach dem Tod des Herzogs Heinrich VI. 1335 als erledigtes Lehen an Böhmen fiel. 1336 ist es in der Schreibweise Leuthen, 1360 als Lewten und 1361 als Lüthen belegt.[2]

Am 5. Dezember 1757 schlug der preußische König Friedrich II. in der Schlacht von Leuthen durch überlegene Kriegskunst (sogenannte „Schiefe Schlachtordnung“) das doppelt so starke Kaiserliche Heer unter Prinz Karl von Lothringen, einem Schwager Maria Theresias, vernichtend und legte damit einen der Grundsteine für den Aufstieg Preußens als fünfte europäische Großmacht im Siebenjährigen Krieg (1756–1763).

1845 bestand das Dorf aus 114 Häusern, einer evangelischen Kirche, einer evangelischen Schule und einem Vorwerk. Im gleichen Jahr lebten in Leuthen 732 Bewohner, davon 173 katholisch.[2] 1933 waren es 1055, 1939 119 Einwohner.[3] Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Neumarkt.

Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Leuthen mit dem größten Teil Schlesiens 1945 an Polen und wurde in Lutynia umbenannt. Die deutschen Einwohner wurden – soweit sie nicht vorher geflohen waren – vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen, das an die Sowjetunion gefallen war. Nachfolgend wurde Lutynia der Woiwodschaft Breslau eingegliedert. Seit 1999 gehört er zum Powiat Średzki.

Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche St. Josef
Ehemaliges Museumsgebäude
Commons: Lutynia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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