Bastei Lübbe
deutsche Buch- und Hörbuchverlagsgruppe
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Die Bastei Lübbe AG ist ein deutscher Verlag mit Sitz in Köln.
| Bastei Lübbe AG | |
|---|---|
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | DE000A1X3YY0 |
| Gründung | 1953[1] |
| Sitz | Köln, |
| Leitung |
|
| Mitarbeiterzahl | 322 (2024/25)[2] |
| Umsatz | 114 Mio. Euro (2024/25)[2] |
| Branche | Verlag |
| Website | bastei-luebbe.de |
| Stand: 31. März 2025 | |
Das Unternehmen hatte von 1953 bis 2009 seinen Sitz in Bergisch Gladbach und zog 2010 in den benachbarten Kölner Stadtteil Mülheim um.[3] Die Aktien des Unternehmens werden seit dem 8. Oktober 2013 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.
Das Unternehmen veröffentlicht Bücher, Hörbücher und E‑Books in verschiedenen Genres von Sachbuch bis Belletristik und bündelt unter seinem Dach mehrere Imprints. Dazu gehören unter anderem Lübbe, Eichborn, Baumhaus, der Hörbuchverlag Lübbe Audio sowie Beteiligungen an anderen Verlagen. Neben der Buchsparte betreibt das Unternehmen weiterhin den Bereich der Romanhefte.[2]
Geschichte
Bastei-Verlag Gustav H. Lübbe


Der gelernte Zeitungsredakteur Gustav Lübbe (1918–1995) begann 1949 zusammen mit seiner Ehefrau Ursula (1922–2016) mit dem Vertrieb von Romanheften an Pressegrossisten und Bahnhofsbuchhändler. Lübbe rettete 1953 den von Ilse Tormin 1949 gegründeten Kölner Bastei-Verlag, in den er bereits 1950 investiert hatte, vor dem Konkurs und übernahm ihn als Verleger.[4]
Die Anfänge des in Bastei-Verlag Gustav H. Lübbe umbenannten Unternehmens sind eng verknüpft mit Romanheftserien, sogenannten Groschenromanen, die in den Nachkriegsjahren enorme Auflagen erreichten und zum großen Teil noch heute existieren. Im März 1954 brachte der Verlag den fiktiven G-Man-Helden Jerry Cotton auf den Markt, den mit 850 Millionen Exemplaren erfolgreichsten deutschsprachigen Kriminalroman in Heftform.[1]
Mit einfachster Ausstattung begann Gustav Lübbe in diesen Jahren damit, Pressegrossisten und Bahnhofsbuchhändler in ganz Deutschland mit Romanheften zu beliefern.
Lübbe gründete 1963 den Bastei Lübbe Verlag für Taschenbücher (Gustav Lübbe Verlag), mit dem er das Verlagsgeschäft auf Buchromane ausweiten konnte.[4] In Zusammenarbeit mit dem italienischen Verlag Fabbri in Mailand verlegte Bastei in den 1960er Jahren auch andere Reihen: Die Galerie der großen Maler lief von 1966 bis 1969 und brachte es auf 91 Bände, das Wunderland der schönsten Märchen (1968 bis 1969) hatte 24 Ausgaben.
1967 bis 1969 verlegte der Bastei-Verlag eine Schallplattenreihe mit dem Titel Die großen Musiker, die deutsche Lizenzausgabe der italienischen Reihe I Grandi Musicisti (ab 1966): Alle 14 Tage erschien eine Ausgabe mit Klappcover und ausführlichen Hintergrundinformationen (Biografien der Komponisten sowie Material zu der Zeit und den Umständen, in der die Musik entstand) auf 12 Seiten als 10", LP oder Doppelalbum. Jede EP kostete 5 DM, die Doppelalben jeweils 8 DM, die Scheiben wurden mit 33 1/3 Umdrehungen abgespielt und waren zusätzlich in einer Extrahülle eingetütet.[5] Bastei stellte die deutsche Reihe nach 50 Ausgaben ein.
Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag zudem auf populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen, insbesondere im Bereich der Archäologie. Eine archäologische Sachbuchreihe wurde mit dem Ceram-Preis ausgezeichnet.[6] Neben archäologischen Publikationen veröffentlichte der Gustav Lübbe Verlag außerdem Werke zur historischen und kulturgeschichtlichen Thematik, darunter Bildbände und Sachbücher von populären Autoren wie Philipp Vandenberg und Siegfried Fischer-Fabian.[7] Lübbe erhielt zudem die Rechte für die deutschsprachige Veröffentlichung von Werken internationaler Schriftsteller. Zu den bekanntesten Autoren, die bei Bastei Lübbe erschienen, zählen unter anderem Heinz G. Konsalik, Ken Follett sowie Stephen King.[8]
Lübbe erweiterte das Buchprogramm zu dieser Zeit und etablierte neben dem Taschenbuchverlag auch einen Verlag für Hardcover-Ausgaben sowie einen Zeitschriftenverlag, der Zeitschriften wie Goldenes Blatt, Goldene Gesundheit sowie Rätselhefte und Comics verlegte.[7] Vor allem in den 1960er- und 1970er-Jahren erreichte der Verlag eine hohe Bekanntheit durch populäre Comicpublikationen wie Bessy, Silberpfeil, Felix und Gespenster Geschichten, die zu einer wichtigen Verlagssparte wurden.[9]
Nach dem Tod des Firmengründers Gustav Lübbe im Jahr 1995 erbten seine Tochter Cornelia und sein Sohn Stefan jeweils 40 % und seine Ehefrau Ursula 20 % des Unternehmens. Geschäftsführer wurde Peter Roggen, Ehemann von Cornelia Lübbe.[10][11][12]
1997 erfolgte die Übernahme des Ehrenwirth Verlags in München.[13]
Verlagsgruppe Lübbe

Nach der Neuordnung der Bereiche firmierte das Unternehmen ab 2000 als Verlagsgruppe Lübbe GmbH & Co KG.
Im September 2001 überschrieb Ursula Lübbe von ihren 20 % am Unternehmen 11 % an den Sohn Stefan, der damit 51 Prozent des Verlages hatte. Cornelia Lübbe-Roggen hielt weiterhin 40 %. Peter Roggen trat von der Geschäftsführung zurück.[11] Nach jahrelangem familiärem Kleinkrieg wegen des Anteilsankaufs Cornelia Lübbe-Roggens[14] führte Stefan Lübbe das ehemalige Familienunternehmen von 2006 bis 2013 als Alleineigentümer.[15]
Anfang 2006 erfolgte die Gründung des Deutschen Rätselverlags. Dieser war ein Joint Venture der Verlage Bastei und Gong mit Sitz in Ismaning und wurde 2008 übernahm Gong die Bastei-Anteile.[16] Im März 2006 wurden die letzten beiden Comicreihen Gespenster Geschichten und Gespenster Geschichten Spezial beendet und die Comicproduktion des Verlags eingestellt.[17]
Die Verlagsgruppe begann sich unter Stefan Lübbe im Juli 2008 neu zu strukturieren. Im selben Jahr wurde der Baumhaus-Verlag aus Frankfurt am Main übernommen.[16]
Bastei Lübbe GmbH & Co. KG

Nach 56 Jahren in Bergisch Gladbach[18] verlegte der Verlag seinen Sitz im Januar 2010 nach Köln-Mülheim auf das Carlswerk-Gelände.[3] Die Verlagsgruppe Lübbe nannte sich zugleich in Bastei Lübbe GmbH & Co. KG um.[19]
Zum 1. Juli 2010 erfolgte die Übernahme des Boje Verlages in Stuttgart, der unter anderem Titel von James Krüss, Andreas Gößling, Hilke Rosenboom, Charlotte Link und Christiane Gohl verlegt.[20]
Zum 1. Juli 2011 erwarb Verleger Stefan Lübbe für die Bastei Lübbe GmbH & Co. KG eine 74%ige Beteiligung an der Münchner PMV Partner Medien Verlagsgesellschaft mbH, die im Juli 2002 gegründet worden war. Zu diesem Zeitpunkt verlegte PMV 25 Magazine mit insgesamt 150 Ausgaben. Ende 2012 erwarb Bastei Lübbe die restlichen 26 % der Geschäftsanteile an der PMV.[21]
Im September 2011 erfolgte die Gründung des Hauptstadtverlags Quadriga.[22] Im Dezember 2011 wurde der Eichborn Verlag übernommen.[23] Der „Verlag mit der Fliege“ war 1980 von Vito von Eichborn und Matthias Kierzek in Frankfurt am Main gegründet worden. Außerdem erfolgt die Übernahme der Räder Wohnzubehör GmbH & Co KG, die im Juni 2012 in das Unternehmen verschmolzen wurde.[24]
Mit „Digital First“ brachte Bastei Lübbe im Januar 2012 als erster deutscher Verlag ein rein digitales Programm auf den Markt.[25]
Von 2013 bis 2018[26] gehörte die B+M Entertainment GmbH (ehemals Bastei Media) zum Unternehmen. Sitz des Film- und Fernsehproduktionsunternehmens war der Medienstandort Erfurt. Geschäftstätigkeit war die Entwicklung crossmedialer Programme für Kinder und Erwachsene. Im Februar 2013 erwarb B+M Entertainment die Produktionsgesellschaft Family Entertainment.tv, ebenfalls mit Sitz in Erfurt.[27]
Bastei Lübbe AG, Börsengang
Im Juni 2013 gab Bastei Lübbe bekannt, dass das Unternehmen seinen Börsengang anstrebe.[28] Im Zuge dessen wandelte sich das Unternehmen am 14. August 2013 von einer GmbH & Co. KG in eine Aktiengesellschaft, die mit 10 Millionen Inhaberstammaktien ausgestattet war.[29] Das Unternehmen plante, 5,3 Millionen Aktien zwischen dem 17. September 2013 und dem 1. Oktober 2013 in einer Spanne zwischen 9 und 11 Euro zeichnen zu lassen und damit 58 Millionen Euro zu erlösen.[30] In den Streubesitz sollten bei Erstnotierung 30,08 % der Anteile gehen, Stefan Lübbe und seine Ehefrau Birgit sollten mit knapp 56 % Mehrheitseigentümer bleiben.[30]
Kurz vor dem Börsengang verlängerte das Unternehmen die Zeichnungsfrist bis zum 2. Oktober 2013 und senkte die Preisspanne auf 7,50 bis 9 Euro.[31] Trotzdem konnte das Unternehmen nur vier Millionen Aktien am unteren Ende der Angebotsspanne veräußern.[32] 3,3 Millionen davon stammten aus einer Kapitalerhöhung, woraus sich ein Emissionserlös von 25 Millionen Euro ergab. Bei der Erstnotiz am 8. Oktober 2013 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse starteten die Aktien unter dem Ausgabekurs mit 7,40 Euro.[33]
Im Mai 2014 gab Bastei Lübbe den Erwerb eines Mehrheitsanteils von 51 % am deutschen Computerspielentwickler Daedalic Entertainment bekannt. Der Verlag bezeichnete den Schritt als Teil seiner Wachstumsstrategie zu einem international tätigen, multimedialen Verlagshaus, das seine Marken in allen Bereichen selbst vermarkten kann. Daedalic erhoffte sich im Gegenzug neue Vermarktungsmöglichkeiten seiner bisherigen Spielemarken in den Bereichen Buch, Comic, Audio und Film sowie zusätzliches Kapital zum Ausbau seiner bisherigen Geschäftstätigkeiten.[34]
Zum 1. Januar 2016 übernahm Bastei Lübbe BuchPartner.[35] Im Juli 2016 deckte die Wirtschaftswoche auf, dass Bastei Lübbe durch zwei Transaktionen mit der Daedalic-Beteiligung und einer mutmaßlichen Briefkastenfirma hohe Buchgewinne erzielt hatte. Der Aktienkurs brach daraufhin um etwa 20 % ein, und der Aufsichtsrat der Bastei Lübbe AG trat geschlossen zurück.[36][37][38] Das Unternehmen kündigte an, die Bilanzen für die Geschäftsjahre 2014/15 und 2015/16 zu korrigieren, wodurch sich der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen um schätzungsweise rund 40 beziehungsweise 50 % vermindere.[39] Die Daedalic-Beteiligung wurde 2017 verkauft.[40]
Im September 2017 wurde der Vorstandsvorsitzende Thomas Schierack abgelöst und im November 2017 durch Carel Halff ersetzt, der von Weltbild gekommen war.[41] Halff stieß den Buchgroßhändler BuchPartner sowie Beteiligungen an Onlineplattformen ab, wodurch 50 Arbeitsplätze verloren gingen. Neben der Daedalic-Beteiligung wurden auch Randsparten wie Rätselhefte und Sudoku-Bücher verkauft.[40] Damit erreichte er nach Verlusten von 16,4 Millionen Euro einen kleinen Konzerngewinn. Im Oktober 2019 kündigte der Niederländer sein Ausscheiden mit Auslaufen seines Vertrags zum Jahresende 2020 an.[42] Dirk Roßmann, Drogerieunternehmer und Autor von bei Bastei Lübbe erschienenen Bestseller wie Der neunte Arm des Oktopus (2020) und Der Zorn des Oktopus (2021) stieg 2021 als Aktionär ein[43] und stockte seine Beteiligung in den folgenden Jahren weiter auf und veröffentlichte weitere Bücher mit Bastei Lübbe.[44][45]
Neue Entwicklungen

Ab 2022 wuchsen vor allem die Bereiche Hörbuch sowie die durch Nutzer Sozialer Medien beeinflusste[46][47] Verlagsmarke LYX. Für LYX richtete das Unternehmen vom 19. Juli bis zum 4. August 2022 eine Pop-up-Tour aus, ein Veranstaltungsformat, bei dem in fünf Städten jeweils ein Tag ein Store für die Marke LYX aufgebaut wurde.[48] Bei der Veranstaltung konnten Leser Autoren des Verlags wie Mona Kasten treffen.[49] 2024 veranstaltete Bastei Lübbe zudem das erste LYX-Festival für die Leser der New-Adult-Literatur der LYX-Verlagsmarke.[50] Außerdem startete im Mai 2024 der LYX-Podcast, der in Zusammenarbeit mit BookBeat entstand.[51]
Bastei Lübbe gründete zudem zwei weitere Marken, die Marke ONE für die Young-Adult-Zielgruppe sowie die Verlagsgruppe Community Editions, unter der Bücher von Social-Media-Künstlern verlegt werden.[46] Community Editions wurde in Zusammenarbeit mit dem VEMAG Verlag und Videodays gegründet,[52] seit 2021 ist sie vollständig im Besitz von Bastei Lübbe.[53]
Im Mai 2023 wurde der Boje Verlag in den Baumhaus Verlag integriert. Seitdem gibt Bastei Lübbe seine Kinder- und Jugendbücher unter der Marke Baumhaus heraus.[54]
Zum 1. Juli 2024 übernahm Bastei Lübbe in einem Asset Deal die 2000 von Angelika Schaack und Andrea Herzog gegründete Hörcompany, wodurch der Audiobereich des Unternehmens erweitert wurde.[55] Im selben Jahr startete Bastei Lübbe die neue Verlagsmarke Pola, die sich an junge Frauen richtet.[56]
2025 eröffnete Bastei Lübbe einen Concept Store in Leipzig.[57]
Bastei Lübbe kündigte 2025 an, LYX werde ab Herbst in den US-amerikanischen Buchmarkt expandieren – sowohl im stationären Handel als auch online.[58]
Unternehmensstruktur
Größte Aktionärin ist Birgit Lübbe mit einer Beteiligung von 33,08 %. Darüber hinaus ist die Rossman Beteiligungs GmbH mit 28 % beteiligt.[45][59]
Geschäftsfelder (Auswahl)
Die Geschäftstätigkeit ist in die beiden Bereiche Buch und Romanhefte untergliedert. Der Bereich Buch umfasst alle Print-, Audio- und eBook-Produkte unter den Verlagsmarken Lübbe, Quadriga, Eichborn, Baumhaus, ONE Verlag, LYX, LYX.audio, beHeartbeat, beThrilled, Pola sowie Lübbe Audio. Diesem Bereich sind die Tochtergesellschaften Moravská Bastei MoBa s.r.o. und CE Community Editions GmbH zugeordnet.[2]
Im Bereich Romanhefte werden alle physischen und digitalen Romanhefte, darunter sogenannte Frauen- und Spannungsromane, zusammengefasst. Hierzu gehören unter anderem Romane wie „Der Bergdoktor“, „Jerry Cotton“, und „Geisterjäger John Sinclair“.[49][2]
Darüber hinaus betreibt Bastei Lübbe den Online-Shop „humble but bold“, in dem papiernahme Produkte wie Kalender und Postkarten angeboten werden.[60]
Die Einzelverlage sind (Stand: Juli 2025):[61]
| Verlag | Genres | Bekannte Titel und Autoren | Sonstiges |
|---|---|---|---|
| Bastei | Heftromane | Jerry Cotton, Geisterjäger John Sinclair, Dr. Stefan Frank, Der Bergdoktor und die Western-Bestseller von G. F. Unger | Bastei gilt als führender Anbieter von Romanheften |
| Baumhaus | Kinder- und Jugendbücher | Petronella Apfelmus von Sabine Städing, Die kleine Spinne Widerlich von Diana Amft,
Lauras Stern von Klaus Baumgart und Gregs Tagebücher des US-Autors Jeff Kinney |
Zielgruppe 2–12 Jahre. Baumhaus 2008 übernommen, der Boje Verlag, seit dem 1. Juli 2010 Bestandteil von Bastei Lübbe, ging 2023 in diesem Verlag auf |
| beHeartbeat | Liebesromane, historische Liebesromane, Romantik-Thriller | Buchreihe Die Henkerin von Sabine Martin | |
| beThrilled | Krimis, Thriller | Buchreihen Cherringham, Bunburry und Tee? Kaffee? Mord! | |
| Community Editions | Verlag für Social-Media-Künstler | Veröffentlichungen für Pamela Reif, Julia Beautx, Paluten, Arazhul, Carmen Kroll oder ViktoriaSarina | |
| Eichborn | Sachbücher, Belletristik | Timur Vermes’ Weltbestseller Er ist wieder da, sowie Veröffentlichungen von Rebecca F. Kuang und Jasmin Schreiber | |
| Lübbe | Liebesromane, Thriller, Krimis, historische Romane | Bücher von Ken Follett, Dan Brown, Rebecca Gablé, Eva Almstädt, Petra Hülsmann, Sarah Lark, Andreas Eschbach | |
| Lübbe Audio | Hörbücher | Geisterjäger John Sinclair | 1996 gegründet, mittlerweile einer der drei größten Hörbuchverlage Deutschlands. Am 1. Juli 2024 übernahm Bastei Lübbe den Hörbuchverlag Hörcompany von der W1-Media GmbH.[55] |
| LYX | New Adult (Liebesromane) | Buchreihen von Sarah Sprinz, Lena Kiefer, Mona Kasten und Anabelle Stehl | New-Adult-Literatur hat eine Zielgruppe zwischen dem Jugendbuch und der erwachsenen Frauenunterhaltung (16 bis 25 Jahre) und wird oft in den sozialen Medien beworben.[62]
Zum 1. Juni 2016 übernahm die Bastei Lübbe AG die Labels LYX und LYX.digital von Egmont.[63] |
| Pola | Sachbücher, Belletristik | Hot Mess von Sophie White, Das Comeback von Ella Berman | Über die Verlagsmarke Pola werden Bücher über die Lebensrealität von Frauen angeboten[56] |
| ONE | Jugendbücher | Buchreihen von Mary E. Pearson, Holly Jackson, Katie Kento und Kira Licht | Für 14–19 Jahre |
| Quadriga | gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Sachbücher | Be useful von Arnold Schwarzenegger, Zwei Leben in Deutschland von Hans Rosenthal |
Beteiligungen
- CE Community Editions GmbH, Hamburg (100 %)[64]
- Siebter Himmel Bastei Lübbe GmbH, Köln (100 %)
- Bastei Ventures GmbH, Köln (100 %)
- Moravská Bastei MOBA, Brünn, Tschechien (89,76 %)
- Räder GmbH, Bochum (20 %)
Quelle:[2]
Gesellschaftliches Engagement
Die Verlagsgruppe unterstützt regelmäßig soziale Projekte und gemeinnützige Vereine. Im Rahmen des Russischen Überfalls auf die Ukraine 2022 unterstützte Bastei Lübbe Aktionen und Initiativen wie die Aktion Deutschland Hilft – Nothilfe Ukraine. Hierbei spendete das Unternehmen zwei Euro für jedes verkaufte Buch Denk ich an Kiew von Erin Litteken.[65] Weiterhin wurden über die Kinderbuchverlage Baumhaus und Boje 3500 ukrainische Bilderbücher an das Blau-Gelbe Kreuz e.V. in Köln gespendet.[66] Das gesellschaftliche Engagement beinhaltet auch Maßnahmen zum Umweltschutz, wie den Einsatz von nachhaltigen Verpackungen.[67] Darüber hinaus unterstützt Bastei Lübbe den Kulturpass, der Jugendlichen den Zugang zu Angeboten wie Konzerten, Theateraufführungen und Büchern ermöglicht.[60][68]
