Mühlendorf Gschnitz
Freilichtmuseum mit Schwerpunkt Wassermühlen in der Gemeinde Gschnitz
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Das Mühlendorf Gschnitz war ein Freilichtmuseum mit Schwerpunkt Wassermühlen in der Gemeinde Gschnitz. Es befand sich am Talschluss des Gschnitztals und verfügte über eine Busanbindung.

Das Mühlendorf wurde 2007 von einem gemeinnützigen Verein eröffnet.[1] Man konnte eine mit Wasserkraft betriebene Schmiede und eine Getreidemühle besichtigen, daneben mehrere andere Handwerksstätten und Almhütten. Der Wasserfall des Sandesbaches war am oberen Ende des Mühlendorfes gelegen. Das kostenpflichtige Museum war in den Sommermonaten täglich ganztägig geöffnet, es gab gelegentlich Vorführungen von alten Handwerkstätigkeiten.[2][3]
2020 wurde nach Unwetterschäden eine neue Fußgängerbrücke über dem Sandesbach errichtet.[4] Am 30. Juni 2025, nach einem Gewitter mit Hagel, führte eine große Vermurung um 18.00 Uhr zu einem Aufstau des Gschnitzbachs. Das Hochwasser verwüstete das Freilichtmuseum bis auf die Kapelle St. Joseph komplett.[5] Nachdem noch im Juli 2025 bekannt gegeben worden war, das Dorf werde nicht mehr aufgebaut[6], bestanden im Oktober desselben Jahres Pläne, einen kleinen Teil der Anlage als Mahnmal zu gestalten.[7]