Maik Wendorf
deutscher Fußballspieler
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Maik Wendorf (* 6. Januar 1965) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. In der höchsten Spielklasse des DDR-Fußballs, der Oberliga, spielte er für den F.C. Hansa Rostock.
| Maik Wendorf | ||
Maik Wendorf im Hansa-Trikot (1986) | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Maik Wendorf | |
| Geburtstag | 6. Januar 1965 | |
| Größe | 175 cm | |
| Position | Stürmer | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| 1978–1984 | F.C. Hansa Rostock | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1984–1988 | F.C. Hansa Rostock | 36 (7) |
| 1987–1988 | F.C. Hansa Rostock II | 16 (3) |
| 1988–1989 | Vorwärts Stralsund | 28 (5) |
| 1989 | BSG Motor Stralsund | 12 (8) |
| 1990–1993 | Holstein Kiel | 97 (21) |
| 1993–? | TuS Felde | |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Sportliche Laufbahn
Wendorf spielte zwischen 1984 und 1988 für die 1. und 2. Mannschaft des F.C. Hansa Rostock. Dem Fußballclub gehörte er seit 1978 an und schaffte bei den Hanseaten aus der Nachwuchsabteilung den Sprung in den Männerbereich. Der gelernte Elektriker kam auf insgesamt zwölf Einsätze im ostdeutschen Oberhaus. Er debütierte dort am 15. Dezember 1984. Am finalen Hinrundenspieltag der Spielzeit 1984/85 war er als Einwechselspieler am 1:0-Auswärtssieg gegen die BSG Motor Suhl beteiligt. Zwei weitere Einsätze im Erstligakader folgten in der 2. Halbserie.
Nach dem Abstieg in der Saison 1985/86, wobei Wendorf nur 19 Minuten auf dem Platz stand, trug der 1,75 Meter große Stürmer im Spieljahr 1986/87 mit sieben Toren in 26 Spielen in der zweitklassigen Liga zum direkten Wiederaufstieg der Kogge bei. In der gleichen Saison erreicht das Team das FDGB-Pokalfinale gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig. Wendorf wurde in der 70. Minute beim Stand von 1:3 eingewechselt, konnte die schlussendliche 1:4-Niederlage jedoch auch nicht mehr verhindern.
In der Saison 1988/89 kickte Wendorf für die ASG Vorwärts Stralsund. In der Ligawendesaison 1989/90 agierte er für die BSG Motor Stralsund, die den Ligaplatz der Stralsunder Vorwärts-Elf übernommen hatte. Mit acht Toren in zwölf Spielen bewies er seine Torgefährlichkeit in der 1. Halbserie. Den Mauerfall nutzte Wendorf zu einem Wechsel zu Holstein Kiel, für die er in der Rückrunde des Spieljahres 1989/90 in der drittklassigen Amateur-Oberliga Nord auflief. Bei den Störchen blieb er dreieinhalb Jahre und ging von dort 1993 zum TuS Felde.
Literatur
- Andreas Baingo: FC Hansa Rostock. Wir lieben Dich total! Sportverlag Berlin, Berlin 1995, ISBN 3-328-00692-3, Seite 143.
- Robert Rosentreter, Günter Simon: Immer hart am Wind. 40 Jahre F.C. Hansa Rostock. Die Werkstatt, Göttingen 2005, ISBN 3-89533-504-5, Seite 234.
- Hanns Leske: Enzyklopädie des DDR-Fußballs. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2007, ISBN 978-3-89533-556-3, Seite 520.
- Hanns Leske: Die DDR-Oberligaspieler. Ein Lexikon. AGON Sportverlag, Kassel 2014, ISBN 978-3-89784-392-9, Seite 575.
Weblinks
- Maik Wendorf in der Datenbank von weltfussball.de
- Maik Wendorf in der Datenbank des Deutschen Fußball-Bundes
- Maik Wendorf in der Datenbank von transfermarkt.de
- Spielerprofil bei HANS NEWS
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wendorf, Maik |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 6. Januar 1965 |