Wikiwand AI

Maija Schyghajewa

sowjetische bzw. kasachische Mikrobiologin und Hochschullehrerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Maija Chaschetdinqysy Schyghajewa (kasachisch Майя Хажетдинқызы Шығаева, russisch Майя Хажетдиновна Шигаева Maja Chaschetdinowna Schigajewa; * 21. Januar 1927 in Astrachan; † 20. Februar 2017 in Alma-Ata) war eine sowjetische bzw. kasachische Mikrobiologin und Hochschullehrerin.[1]

Leben

Nach dem Mittelschulabschluss 1944 in Aktjubinsk studierte Schyghajewa am Kasachischen Staatlichen Medizin-Institut in Alma-Ata mit Abschluss 1949.[1] Es folgte die dreijährige Aspirantur an der Akademie der Wissenschaften der Kasachischen Sozialistischen Sowjetrepublik (AN-KasSSR) im Sektor Mikrobiologie. Darauf war sie dort Oberlaborantin und dann wissenschaftliche Mitarbeiterin.

Schyghajewa wurde 1956 wissenschaftliche Sekretärin des Instituts für Mikrobiologie und Virologie der AN-KasSSR. Sie verteidigte 1958 ihre Dissertation über die heilenden Eigenschaften von Bierhefe-Autolysaten bei einer experimentellen Staphylokokken-Infektion mit Erfolg für die Promotion zur Kandidatin der medizinischen Wissenschaften.[2] Ab 1960 arbeitete sie als wissenschaftliche Senior-Mitarbeiterin im Laboratorium für Mikroorganismus-Variabilität. 1963 wurde sie Vizedirektorin des Instituts für Mikrobiologie und Virologie und Leiterin des Laboratoriums für Mikroorganismen-Genetik und Selektion.[1] Sie verteidigte 1969 mit Erfolg ihre Doktor-Dissertation über die Variabilität und Selektion von neuen Antibiotika produzierenden blau-violetten Actinobacteria für die Promotion zur Doktorin der biologischen Wissenschaften.[3]

Ab 1972 leitete Schyghajewa den Lehrstuhl für Mikrobiologie der nach S. M. Kirow benannten Kasachischen Staatlichen Universität (KasGU) in Alma-Ata (seit der kasachischen Unabhängigkeit 1991 Al-Farabi-Universität) mit Ernennung zur Professorin 1977.[1] 1975 wurde sie zum Korrespondierenden Mitglied der AN-KasSSR gewählt. Von 1975 bis 1985 war sie Dekanin der Biologie-Fakultät. Ab 2000 war sie Professorin des Lehrstuhls für Mikrobiologie.[1] 2003 wurde sie zum Vollmitglied der Kasachischen Akademie der Wissenschaften gewählt.

Drei Projekte des kasachischen Bildungsministeriums wurden von Schyghajewa geleitet und wissenschaftlich betreut:[1]

Ehrungen, Preise

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks