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Manfred Krassnitzer

österreichischer Fußballschiedsrichter From Wikipedia, the free encyclopedia

Manfred Krassnitzer (* 16. Februar 1968 in St. Veit an der Glan) ist ein ehemaliger österreichischer Fußballschiedsrichter. Er ist sowohl Mitglied des Kärntner Fußballverbandes als auch des Kärntner Schiedsrichter Kollegiums. Er gehörte seit 1999 dem Kader der österreichischen Bundesligaschiedsrichter an, hatte am 5. März 2011 sein einhundertstes Spiel in der österreichischen Bundesliga geleitet und musste wegen Erreichen des Alterslimits (45 Jahre) 2013 aus den beiden höchsten Spielklassen ausscheiden. Ab damals ist er weiterhin Schiedsrichter im Bereich des Kärntner Fußballverbandes.

Schnelle Fakten Persönliches, Spiele nach Spielklasse ...
Manfred Krassnitzer
Manfred Krassnitzer
Manfred Krassnitzer
Persönliches
Name Manfred Krassnitzer
Geburtstag 16. Februar 1968
Geburtsort St. Veit an der Glan, Osterreich Österreich
Beruf Postbeamter
Spiele nach Spielklasse
Jahre Spielklasse Spiele
1993–

1998–
1999–
2001–

ÖFB-Schiedsrichter

ÖFB-Cupspiele
Erste Liga
Bundesliga


27
87
100

Stand: 6. März 2011
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Laufbahn

Manfred Krassnitzer im Porträt

Manfred Krassnitzer legte am 22. August 1993 die Schiedsrichterprüfung ab. Schon bald gelang es ihm, sein Talent und seine gute körperliche Verfassung unter Beweis zu stellen, weshalb ihm ein schneller Aufstieg gelang. Somit war es auch nicht verwunderlich, dass er bereits am 14. März 1998 im Meisterschaftsspiel des First Vienna FC 1894 gegen DSV Leoben (1:1) als Assistent von Schiedsrichter Wolfgang Smole in der damaligen Nationalliga erstmals Bundesligaluft schnuppern durfte. Nachdem Krassnitzer auch dort mit guten Benotungen beurteilt wurde, durfte er am 3. April 1999 im Spiel der SV Braunau gegen die SV Wörgl (2:1) erstmals selbst ein Spiel in der zweithöchsten Leistungsstufe als Schiedsrichter leiten. Nachdem er sowohl dieses Spiel als auch das zweite Qualifikationsspiel zwischen dem VfB Admira Wacker Mödling und dem First Vienna FC 1894 (1:0) am 24. April 1999 zur Zufriedenheit des Beobachters Gerhard Kapl leitete, wurde Krassnitzer per 1. Juli 1999 offiziell in den Kader der österreichischen Bundesliga-Schiedsrichter aufgenommen.

Nach 25 weiteren Spielen in der Nationalliga und durchwegs positiven Beurteilungen, wurde Krassnitzer per 1. Juli 2001 neuerlich aufgestuft und durfte dann auch Spiele der österreichischen Bundesliga leiten. Sein Debüt gab er dort am 11. August 2001 im Spiel des FC Admira Wacker Mödling gegen den SK Sturm Graz (1:2). Dies sollte der Startschuss zu einer tollen Karriere sein, denn am 6. März 2011 wird sich Krassnitzer mit dem Spiel des SC Magna Wiener Neustadt gegen den Kapfenberger SV in den „Klub“ jener Schiedsrichter einreihen, die seit 1945 zumindest einhundert Spiele in der höchsten österreichischen Spielklasse geleitet haben; etwas, das bis heute (2011) erst 40 andere Schiedsrichter geschafft haben. Bis zum Karriereende 2013 werden zweifellos noch zahlreiche Spiele dazu kommen.

Einzigartig ist die Anzahl der geleiteten Spiele im ÖFB-Cup. Insgesamt hat es Krassnitzer dort bislang auf 27 Einsätze gebracht. Nicht weniger als elf dieser Spiele gingen in die Verlängerung, wobei sechs Spiele überhaupt erst im Elfmeterschießen entschieden wurden.

Ein Wermutstropfen blieb aber dennoch, denn trotz seiner guten Leistungen wurde Krassnitzer nie in den Kader der FIFA-Schiedsrichter aufgenommen, was unter anderem auch darauf zurückzuführen ist, dass der Kärntner Landesverband nicht jene Lobby wie andere Landesverbände hat. Eine internationale Karriere haben mit Franz Latzin und Alfred Wieser überhaupt erst zwei Schiedsrichter aus Kärnten geschafft.

Commons: Manfred Krassnitzer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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