Marie Womplou

ivorische Hürdenläuferin From Wikipedia, the free encyclopedia

Marie Gnelebe Womplou (* 20. Dezember 1969) ist eine ehemalige ivorische Leichtathletin, die sich auf den Hürdenlauf spezialisiert hat. Ihren größten Erfolg feierte sie mit dem Sieg über 400 m Hürden bei den Afrikaspielen 1991 in Kairo.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Marie Womplou
Voller Name Marie Gnelebe Womplou
Nation Elfenbeinküste Elfenbeinküste
Geburtstag 20. Dezember 1969 (56 Jahre)
Größe 161 cm
Gewicht 46 kg
Karriere
Disziplin 400-Meter-Hürdenlauf
Bestleistung 56,39 s
Status zurückgetreten
Karriereende ?
Medaillenspiegel
Afrikaspiele 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Afrikameisterschaften 0 × Goldmedaille 3 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Logo der Afrikaspiele
 Afrikaspiele
Gold Kairo 1991 400 m Hürden
Silber Kairo 1991 4 × 100 m
Bronze Kairo 1991 4 × 400 m
Logo der CAA
 Afrikameisterschaften
Bronze Kairo 1985 400 m Hürden
Silber Annaba 1988 4 × 100 m
Silber Annaba 1988 4 × 400 m
Bronze Annaba 1988 400 m Hürden
Silber Lagos 1989 400 m Hürden
letzte Änderung: 3. Mai 2026
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Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Marie Womplou vermutlich im Jahr 1985, als sie bei den Afrikameisterschaften in Kairo in 59,85 s die Bronzemedaille im 400-Meter-Hürdenlauf hinter der Marokkanerin Nawal El Moutawakel und Maria Usifo aus Nigeria gewann. Im Jahr darauf schied sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Athen mit 60,29 s im Halbfinale aus und 1987 kam sie bei den Weltmeisterschaften in Rom mit 58,46 s nicht über den Vorlauf hinaus. Im Jahr darauf schied sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Greater Sudbury mit 60,67 s in der ersten Runde über 400 m Hürden aus, ehe sie bei den Afrikameisterschaften in Annaba in 57,60 s die Bronzemedaille hinter der Nigerianerin Maria Usifo und Ruth Kyalisima aus Uganda gewann. Zudem sicherte sie sich dort in 45,59 s die Silbermedaille mit der ivorischen 4-mal-100-Meter-Staffel hinter dem ghanaischen Team und musste sich über 4-mal 400 Meter in 3:38,30 min gemeinsam mit Alimata Koné, Louise Koré und Célestine N’Drin nur dem ugandischen Team geschlagen geben. Daraufhin nahm sie über 400 m Hürden an den Olympischen Sommerspielen in Seoul teil und kam dort mit 57,35 s nicht über die Vorrunde hinaus. 1989 gewann sie bei den Spielen der Frankophonie in Casablanca in 57,78 s die Bronzemedaille hinter den Französinnen Helene Huart und Corinne Pierre-Joseph und sicherte sich mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:37,58 min die Bronzemedaille hinter den Teams aus Frankreich und Kanada. Anschließend gewann sie bei den Afrikameisterschaften in Lagos in 57,57 s die Silbermedaille im Hürdenlauf hinter den Nigerianerin Maria Usifo und gelangte dann beim IAAF World Cup in Barcelona mit 62,03 s auf Rang neun. 1991 schied sie bei den Weltmeisterschaften in Tokio mit 58,80 s in der ersten Runde aus. Anschließend siegte sie in 57,35 s bei den Afrikaspielen in Kairo im Hürdenlauf, sicherte sich mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in 45,86 s die Silbermedaille hinter dem nigerianischen Team und musste sich über 4-mal 400 Meter in 3:44,06 min den Teams aus Nigeria und Kenia geschlagen geben. 1994 gewann sie bei den Spielen der Frankophonie in Bondoufle mit neuem Landesrekord von 56,39 s die Bronzemedaille hinter der Kanadierin Donalda Duprey und Nezha Bidouane aus Marokko. Im Jahr drauf kam sie bei den Weltmeisterschaften in Göteborg mit 58,67 s nicht über die Vorrunde über 400 m Hürden hinaus und trat daraufhin nicht mehr international in Erscheinung.

In den Jahren 1985, 1987 und 1988 wurde Womplou ivorische Meisterin im 400-Meter-Hürdenlauf sowie 1988 und 1989 auch im 100-Meter-Hürdenlauf. Zudem wurde sie von 1987 bis 1989 Landesmeisterin im 200-Meter-Lauf und 1988 und 1989 über 400 Meter sowie 1989 auch im 100-Meter-Lauf.

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