Max Kolonko
polnischer Journalist
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Max Kolonko (geboren als Mariusz Max Kolonko 1965 in Lubliniec, Polen) ist ein konservativer polnisch-amerikanischer Journalist, Politikwissenschaftler, Autor, ehemaliger Korrespondent im Weißen Haus und politischer Kommentator.[1]

Er erhielt 2015 den Kisiel-Preis für Journalismus.[2]
Leben
Max Kolonko besuchte das Erste Allgemeinbildende Lyzeum in Bydgoszcz, wo er gemeinsam mit Radosław Sikorski eine Klasse besuchte.[3] Er erwarb einen Abschluss in Journalismus an der Universität Warschau sowie einen weiteren in Politikwissenschaft an der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen.[4]
In den 1980er-Jahren moderierte er während seines Studiums die Radiosendung Zapraszamy do Trójki auf Programm III des Polnischen Hörfunks und arbeitete bei Sendungen wie Lato z Radiem. Er wurde zweimal mit dem Nachwuchsjournalistenpreis ausgezeichnet. 1988 zog er in die Vereinigten Staaten.
Seit 1992 arbeitete er als US-Korrespondent für Panorama und andere Nachrichtendienste des TVP. Von 2001 bis 2005 war er Korrespondent für Wiadomości. 1993 gründete er die Produktionsfirma Media 2000. Ab April 2007 moderierte und produzierte er die Sendung Discovering America für TV4.[5]
In den Jahren 2007/08 war er das Gesicht einer Werbekampagne von Liberty Direct.[6] Kolonko war außerdem Mitarbeiter des Portals The Huffington Post, wo seine Artikel zwischen Mai 2011 und Dezember 2017 erschienen[7] und moderierte zudem die Sendung „Kwadrans na Maxa“ auf Superstacja.[8]
Eine OBOP-Umfrage zählte ihn 2004 zu den vier beliebtesten Journalisten in Polen.[9]
Bücher
- Odkrywanie Ameryki. Zapiski w Jeepie, Zysk i S-ka, Posen 2006, ISBN 83-7298-959-1.
- Odkrywanie Ameryki. Zapiski w Jeepie, Media 2000 Communications, New York 2015, ISBN 978-1-63452-623-4.
Auszeichnungen
- Nachwuchsjournalistenpreis (zweimal in den 1980er-Jahren).[10]
- 2001 – Wiktor-Auszeichnung (Kategorie: Journalist/Kommentator).[11]
- 2008 – Silver Award, 29th Telly Awards (Dokumentarfilm „The Shield“).[12]
- 2008 – Silber und Bronze, 9th Effie Awards (Launch, Media House) für Liberty Direct.[13]
- 2009 – Bronze, 10th Effie Awards (Financial Services) für Ogilvy Group / Kampagne mit Kolonko.[14]
- 2012 – Best-of-Onet (Artikel des Jahres).
- 2016 – Kisiel-Preis (Publizistik).[15]
Synchronisation
Weblinks
- Mariusz Max Kolonko, The Huffington Post
- MaxTVGO