Masaki Jinzaburō

japanischer General From Wikipedia, the free encyclopedia

Masaki Jinzaburō (jap. 真崎 甚三郎; * 27. November 1876 in Sakaibaru, Präfektur Saga; † 31. August 1956 in Setagaya, Tokio) war ein konservativer japanischer General.

Mazaki Jinsaburō

Leben und Werk

Masaki Jinzaburōs Vater betrieb einen mittelgroßen Bauernhof in der Präfektur Saga. Nach einer Vorausbildung besuchte er ab 1896 die Heeresoffizierschule, an der er 1897 seinen Abschluss machte. 1933 wurde er zum General befördert und ein Jahr später zum Generalinspekteur der militärischen Ausbildung ernannt.

Zusammen mit General Araki Sadao wurde er als Anführer der ultranationalen Vereinigung Kōdō-ha. Er kam unter den Verdacht, an einem Plan zur Ermordung von Politikern beteiligt zu sein und wurde 1935 aus dem Dienst entlassen.

Im Jahr darauf, nach dem Putschversuch in Japan vom 26. Februar 1936, den Offiziere der Kōdō-ha unternommen hatten, kam er wieder unter den Verdacht der Unterstützung. Es kam zur Anklage, die mit einem Freispruch endete.

Nach Ende des Pazifikkriegs wurde Masaki als Kriegsverbrecher kurzzeitig festgenommen. Er wurde zwar freigelassen, durfte sich aber unter dem von Supreme Commander for the Allied Powers verfügten Säuberungen[A 1] nicht mehr öffentlich betätigen.

Anmerkungen

  1. Diese Säuberungsaktion im öffentlichen Dienst entspricht der Entnazifizierung, fiel aber viel milder aus, als diese.

Literatur

  • S. Noma (Hrsg.): Mazaki Jinsaburō. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993, ISBN 4-06-205938-X, S. 940.

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