Axel Frelau

tschechischer deutschsprachiger Schriftsteller From Wikipedia, the free encyclopedia

Axel Frelau (eigentlich Maxim Laufer; * 13. November 1909 in Dědice/Mähren, Österreich-Ungarn; † 23. April 1987 in Prag[1]) war ein deutschsprachiger tschechoslowakischer Schriftsteller und Arzt.

Leben

Axel Frelau bzw. Maxim Laufer war promovierter Mediziner (1936 in Brünn). Er nahm auf republikanischer Seite am Spanischen Bürgerkrieg teil; später wirkte er zeitweise als Arzt im Kongo.

Unter dem Pseudonym Axel Frelau – ein Anagramm seines Nachnamens – verfasste Laufer Romane und Erzählungen mit sozialistischer Tendenz, die meist in Spanien oder Afrika spielen und überwiegend im Militärverlag der DDR erschienen.

Sein Sohn ist der Sänger Josef Laufer.[2]

Werke

  • Guerillas in den Bergen Aragoniens, Berlin 1958
  • Friß, Vogel, oder stirb, Berlin 1961
  • Die schwarze Trommel, Berlin 1967
  • Kongo den Puls gefühlt, Halle (Saale) 1968
  • Schüsse im Spielberg, Halle (S.) 1971
  • Treffen am Schott, Berlin 1974
  • Zorro kehrt heim, Berlin 1976
  • Der donnernde Rauch, Berlin 1977
  • Sergeant Barker, steig aus!, Berlin 1978
  • Täter unbekannt, Berlin 1980
  • Ein spanischer Sommer, Berlin 1981
  • Doktor Cortez in Bedrängnis, Berlin 1986

Einzelnachweise

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