Medaille für weibliches Verdienst
1869 von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha gestiftete Medaille zu Ehren verdienter Frauen
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Die Medaille für weibliches Verdienst stiftete Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha am 27. Januar 1869 anlässlich seines 25-jährigen Regierungsjubiläum.[1]

Die in Gold geprägte Medaille sollte als ehrende Auszeichnung verliehen werden für verheiratete und unverheiratete Frauen, die sich beispielsweise durch Armen- und Krankenpflege oder andere „hochherzige Handlungen“ besondere Verdienste erworben hatten.[1]
Verliehen wurde die Ehrung jeweils am 29. Januar jeden Jahres zu Lebzeiten von und durch Herzogin Alexandrine.[1]
Die goldene Medaille trägt auf der Vorderseite das Profil der Herzogin nach links mit der Umschrift Alexandrine, Herzogin von Sachs-Coburg-Gotha und auf der Rückseite innerhalb eines Lorbeerkranzes die Worte Für weibliches Verdienst. Die Goldmedaille wurde an dunkelgrünem, zweifach weiß gestreiftem Band getragen.[1]