Medienlöwin
österreichischer Journalistenpreis
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Medienlöwin (Eigenschreibweise MedienLÖWIN) ist ein jährlich vergebener österreichischer Journalistenpreis. Seit 2006 wird die in der Regel undotierte Auszeichnung jährlich am Vorabend des Österreichischen Journalistinnenkongress, unterstützt von Kooperationspartnern, in drei Kategorien vergeben.[1] Mit dem Preis werden Frauen in der Medienbranche sowie Formate zu frauenpolitischen Themen geehrt.
Kategorien
Vergeben werden Auszeichnungen in diesen Kategorien:[1]
- Medienlöwin in Gold: für eine Journalistin in Österreich
- Medienlöwin in Silber: für eine deutschsprachige Journalistin eines beliebigen Mediums aus der EU[2]
- Medienlöwe: für Redaktionen, die sich „nachhaltig, strukturiert und mit besonderen Schwerpunkten oder Initiativen der Lebensrealität von Frauen widmen“[3] (seit 2015[4])
In einzelnen Jahren gab es Zusatzpreise. So wurde 2007 und 2008[4] der Zusatzpreis Finanzlöwin für einen Bericht zum Thema Finanzen ausgeschrieben. Dieser war mit 2.000 Euro dotiert (Kooperation mit ING-DiBa Austria).[5] 2012 wurde der Zusatzpreis Nachwuchslöwin für eine Masterarbeit erteilt. Einzelne Preise wurden dezidiert für das Lebenswerk der Preisträgerin vergeben.[4]
Preisträger
Im Folgenden werden die bisherigen Preisträger gelistet.[4]
- 2006: Elfriede Hammerl, Gertraud Leimüller
- 2007: Alexandra Bader, Sibylle Hamann, Susanne Leiter (Zusatzpreis Finanzlöwin)
- 2008: Sigrun Reininghaus-Cussac, Bettina Pfluger (Zusatzpreis Finanzlöwin)
- 2009: Ulla Gerrit Ebner
- 2010: Christa Hofmann
- 2011: Sandra Baierl, Andrea Hlinka, Nicole Thurn und Teresa Richter-Trummer (Kurier-Team)
- 2012: Anneliese Rohrer (Lebenswerk), Simone Schöndorfer (Nachwuchs) und Verena Kainrath[6]
- 2013: Barbara Coudenhove-Kalergi (Lebenswerk), Karin Strobl
- 2014: Antonia Rados (Gold)[7], Eva Roither (Silber)
- 2015: Kathrin Zechner (Gold), Karin Zauner (Silber)[8], Redaktion von Der Standard für die Serie „Große Töchter“ (Medienlöwe)
- 2016: Sibylle Hamann (Gold), Elisa Vass (Silber)[9], Redaktion des Falters (Medienlöwe)
- 2017: Gabi Waldner (Gold), Elisabeth Gamperl und Pia Ratzesberger (Silber)[10], ORF-Task Force „Frauen im ORF“ (Medienlöwe)
- 2018: Lisa Totzauer (Gold), Ruth Eisenreich (Silber)[11], Team der Wienerin (Medienlöwe)
- 2019: Corinna Milborn (Gold)[12], Kerstin Bund, Astrid Geisler, Anne Kunze und Sascha Venohr (Silber), ORF-Redaktionsteam (Medienlöwe)
- 2020: Petra Stuiber (Gold), Fulya Çayir und Mona Fromm (Silber), Debatten-Ressort von Die Presse (Medienlöwe)[13]
- 2021: Eva Linsinger (Gold), Marianne Waldhäusl (Silber), Woman (Medienlöwe)
- 2022: Lou Lorenz-Dittlbacher (Gold), Sophia Maier (Silber)[14], Der Standard (Medienlöwe)
- 2023: Alexandra Föderl-Schmid (Gold), Jelena Pantić-Panić, Eda Öztürk und Lukas Rapf (Silber)[15], Weltjournal (ORF) (Medienlöwe)[16]
- 2024: Ulla Kramar-Schmid (Gold), Ursula Duplantier (Silber) für die Arte-Dokumentation Feindbild Frau[17], Die Standard unter Leitung von Beate Hausbichler (Medienlöwe)[18]
- 2025: Nina Horaczek (Gold), Veronika Mauler (Silber) für ihre Reportage Alt, arm, weiblich im Ö1-Journal Panorama[19], Julia Ortner und Team (ORF) (Medienlöwe) für Berichterstattung zum Fall Pelicot[3]