Meris Skenderović
montenegrinischer Fußballspieler
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Meris Skenderović (serbisch-kyrillisch Мерис Скендеровић; * 28. März 1998 in Mannheim) ist ein montenegrinisch-deutscher Fußballspieler.
| Meris Skenderović | ||
Meris Skenderović in Hartberg (2019) | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 28. März 1998 | |
| Geburtsort | Mannheim, Deutschland | |
| Größe | 182 cm | |
| Position | Mittelstürmer | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| –2008 | MFC 08 Lindenhof | |
| 2008–2017 | TSG 1899 Hoffenheim | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 2017–2021 | TSG 1899 Hoffenheim II | 58 (15) |
| 2017–2018 | TSG 1899 Hoffenheim | 0 (0) |
| 2019 | → TSV Hartberg (Leihe) | 5 (0) |
| 2019–2020 | → FC Carl Zeiss Jena (Leihe) | 19 (0) |
| 2021–2022 | 1. FC Schweinfurt 05 | 34 (17) |
| 2022–2023 | TSV 1860 München | 27 (4) |
| 2023–2024 | Hallescher FC | 19 (2) |
| 2024–2026 | Stuttgarter Kickers | 32 (3) |
| 2026– | FC Jeunesse Canach | 1 (3) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 2013 | Deutschland U-16 | 4 (0) |
| 2015 | Deutschland U-17 | 1 (0) |
| 2017–2019 | Montenegro U-21 | 15 (4) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. Stand: 15. August 2026 | ||
Karriere
Verein
Der montenegrinisch-stämmige[1] Skenderović begann das Fußballspielen beim MFC 08 Lindenhof in seiner Heimatstadt Mannheim, ehe er 2008 in die Jugendabteilung der TSG 1899 Hoffenheim wechselte.[2] Er durchlief in Hoffenheim die Jugendmannschaften ab der U12.[2] Mit der U19-Mannschaft erreichte er in der Saison 2015/16 die Meisterschaft in der Staffel Süd/Südwest und wurde mit 19 erzielten Toren gemeinsam mit Moritz Heinrich Torschützenkönig der Staffel. In der folgenden Saison 2016/17 war er mit 16 Toren in 20 Einsätzen erneut einer der besten Torschützen. In derselben Saison debütierte er am 13. Mai 2017 in der Regionalliga Südwest für die zweite Mannschaft der TSG in einem Spiel gegen die Kickers Offenbach.[3]
Zur Saison 2017/18 unterschrieb Skenderović einen bis 2021 laufenden Profivertrag und stand daraufhin auch im Profikader der Kraichgauer[2], kam aber hauptsächlich in der zweiten Mannschaft zum Einsatz. Für die Profimannschaft debütierte er in der UEFA Europa League im Gruppenspiel gegen Ludogorez Rasgrad nach einer Einwechslung in der 56. Minute für Philipp Ochs, was jedoch sein einziger Pflichtspieleinsatz blieb.[4] In der folgenden Saison 2018/19 stand Skenderović ausschließlich im Kader der zweiten Mannschaft. Er kam bis zur Winterpause in 14 Regionalligaspielen zum Einsatz und erzielte sechs Treffer.
Am 29. Januar 2019 verlieh ihn der Verein bis zum Saisonende an den österreichischen Bundesligisten TSV Hartberg[5], mit dem Skenderović als Tabellenelfter knapp die Klasse hielt. Im Sommer 2019 schloss sich ein einjähriges Leihgeschäft mit dem Drittligisten FC Carl Zeiss Jena an.[1] Bis Anfang Juni 2020 kam der Angreifer dort wettbewerbsübergreifend auf 20 Pflichtspieleinsätze für den Verein, in denen ihm kein eigener Treffer gelang. Nach dem 30. Spieltag lag Jena abgeschlagen auf dem letzten Platz und suspendierte Skenderović sowie vier weiteren Profis, „mit denen wir über das Saisonende hinaus nicht planen“.[6]
In der Saison 2020/21 spielte Skenderović erneut für die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim in der Regionalliga Südwest. In der Saison 2021/22 trat er für den 1. FC Schweinfurt 05 in der Regionalliga Bayern an und erzielte in 34 Einsätzen 17 Tore. Zur Saison 2022/23 wechselte er zum TSV 1860 München in die 3. Liga. In der folgenden Spielzeit konnte er dort vier Tore in 27 Spielen erzielen. Im Juli 2023 lösten beide Parteien den Vertrag einvernehmlich auf[7], woraufhin Skenderović zum Ligarivalen Hallescher FC wechselte.[8]
Nach einer Spielzeit verließ er den Verein und schloss sich im August 2024 den Stuttgarter Kickers in der Regionalliga Südwest an. Dort war Skenderovic zwei Spielzeiten aktiv und schoß in 32 Liapartien drei Tore. Zur Saison 2026/27 wechselte der Stürmer dann weiter zum luxemburgischen Zweitligisten FC Jeunesse Canach. Dort erzielte der Stürmer am 1. Spieltag beim 3:2-Heimsieg gegen den FC Koeppchen alle drei Treffer für seine Mannschaft.
Nationalmannschaft
Nach insgesamt fünf Einsätzen für die deutsche U16- und U17-Auswahl spielte Skenderović zwischen 2017 und 2019 für die montenegrinische U21-Nationalmannschaft und erzielte dort in fünfzehn Länderspielen vier Treffer.
Privates
Skenderović legte im Jahr 2017 am Mannheimer Ludwig-Frank-Gymnasium erfolgreich seine Abiturprüfungen ab.[9]
Weblinks
- Meris Skenderović in der Datenbank von FuPa.net
- Meris Skenderović in der Datenbank von weltfussball.de
- Meris Skenderović in der Datenbank von transfermarkt.de
- Meris Skenderović in der Datenbank des Deutschen Fußball-Bundes