Michael Bröcker
deutscher Journalist
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Leben
Bröcker wuchs in Meckenheim auf und studierte an der Universität Köln Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaften. Der Diplom-Volkswirt volontierte bei der Rheinischen Post und wurde Wirtschaftsredakteur in Mönchengladbach. 2007 wechselte er ins Berliner Büro als Wirtschafts- und Finanzkorrespondent und übernahm dort 2010 die Leitung der Parlamentsredaktion. 2010 war er als Stipendiat des Arthur F. Burns-Programms Gastredakteur beim Philadelphia Inquirer.
2014 berief ihn die RP-Mediengruppe als Nachfolger von Sven Gösmann zum Chefredakteur der Rheinischen Post.[2] 2017 wurde Bröcker von einer 100-köpfigen Jury der Fachzeitschrift Medium Magazin zum „Chefredakteur (Regionales) des Jahres“ gekürt.[3] 2018 erhielt er den Lead Award in Bronze als „Blattmacher des Jahres Zeitung/regional“. 2019 wechselte Bröcker als Co-Gesellschafter und Chefredakteur zur Media Pioneer GmbH & Co. KG von Gabor Steingart.[4] Dort moderierte er unter anderem den Podcast Steingarts Morning Briefing. Ende des Jahres 2023 schied Bröcker aus der Chefredaktion aus.[5] Zum 1. Januar 2024 wurde er Chefredakteur von Table Media.[6] Er blieb aber Mitgesellschafter von Steingarts Media Pioneer Publishing.[7] Zusammen mit Helene Bubrowski startete er 2024 den werktäglichen Podcast Table Today.[8]
Bröcker ist heute Mitglied des Kuratoriums der Internationalen Journalistenprogramme (IJP), der Jury für den Arthur F. Burns Journalistenpreis und der Jury des Konrad-Duden-Journalistenpreises Wesel.
Bücher
- Philipp Rösler. Ein Porträt. Glaube. Heimat. FDP. Benno, Leipzig 2011, ISBN 978-3-7462-3287-4.
- Jens Spahn. Die Biografie. Herder, Freiburg im Breisgau 2018, ISBN 978-3-451-38336-6.
Weblinks
- Michael Bröcker bei IMDb
- https://rp-online.de/thema/michael-broecker/ (Webarchiv)
- Social Media first: Chefredakteur Michael Bröcker über den digitalen Kulturwandel bei der Rheinischen Post, meedia.de, 15. September 2015 (Webarchiv)
