Milorad Čavić

serbischer Schwimmer From Wikipedia, the free encyclopedia

Milorad Čavić (serbisch-kyrillisch Милорад Чавић, * 31. Mai 1984 in Anaheim, Kalifornien) ist ein serbischer Schwimmer.

Schnelle Fakten Persönliche Informationen, Olympische Spiele ...
Milorad Čavić
140
140
Persönliche Informationen
Name: Milorad Čavić
Spitzname(n): Mike
Nation: Serbien Serbien
Schwimmstil(e): Schmetterling
Geburtstag: 31. Mai 1984
Geburtsort: Anaheim, Kalifornien
Größe: 1,98 m
Gewicht: 97 kg
Medaillen
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Silber 2008 Peking 100 m Schmetterling
Fédération Internationale de Natation
 Weltmeisterschaften
Gold 2009 Rom 50 m Schmetterling
Silber 2009 Rom 100 m Schmetterling
European Aquatics Logo
 Europameisterschaften
Gold 2008 Eindhoven 50 m Schmetterling
Gold 2012 Debrecen 100 m Schmetterling
European Aquatics Logo
 Kurzbahneuropameisterschaften
Gold 2003 Dublin 100 m Schmetterling
Silber 2003 Dublin 50 m Freistil
Gold 2006 Helsinki 100 m Schmetterling
Gold 2007 Debrecen 50 m Schmetterling
Gold 2007 Debrecen 100 m Schmetterling
Gold 2008 Rijeka 100 m Schmetterling
Silber 2008 Rijeka 50 m Schmetterling
Schließen

Werdegang

Milorad Čavić ging erstmals bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney für sein Land an den Start, wo er über 50 m Freistil antrat. Bei den Kurzbahneuropameisterschaften 2003 in Dublin stellte er mit 50,02 s einen neuen Weltrekord im Schmetterling auf. Dieser wurde am 24. März 2004 durch Ian Crocker eingestellt. Des Weiteren ist Čavić fünffacher Europameister.

Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking gewann er die Silbermedaille über 100 m Schmetterling, wobei er nur um eine Hundertstelsekunde von Michael Phelps geschlagen wurde.

Skandal

Bei der Siegerehrung für seinen Erfolg über 50 Meter Schmetterling bei den Schwimmeuropameisterschaften 2008 trug Čavić ein T-Shirt mit der Aufschrift „Косово је Србија“ („Kosovo ist Serbien“).[1] Dies brachte ihm die Disqualifikation für die restlichen Wettbewerbe ein, weil der Disziplinarausschuss der Europäischen Schwimm-Liga (LEN) das als Verletzung des Statuts[2] bewertete.[3] Čavić musste als Konsequenz eine Strafe von $10.800 zahlen, durfte aber seine Medaille und den Europarekord behalten.

Erfolge

Junioreneuropameisterschaften 2001

  • 50 m Schmetterling, 2. Platz
  • 100 m Schmetterling, 1. Platz

Weltmeisterschaften Barcelona 2003

  • 100 m Freistil, 8. Platz – 49,54 s Landesrekord

Schwimmeuropameisterschaften Kurzbahn Dublin 2003

  • 100 m Schmetterling, 1. Platz 50,02 s Weltrekord

Olympische Spiele Athen 2004

  • 50 m Freistil, 31. Platz – 23,05 s
  • 100 m Freistil, 19. Platz – 49,74 s
  • 100 m Schmetterling, 16. Platz – 52,44 s (4;qual.), 53,12 s (Halbf.)

Weltmeisterschaften Montreal 2005

  • 50 m Schmetterling, 10. Platz – 24,03 s (Halbf.), 24,22 s (16;Halbf.)
  • 100 m Schmetterling, 10. Platz – 53.06 s (Halbf.), 53,07 s (4;qual.)

Weltmeisterschaften Melbourne 2007

  • 50 m Schmetterling, 6. Platz 23,70 s Landesrekord
  • 100 m Schmetterling, 6. Platz – 52,53 s Mit 51,70 s (qual.) Landesrekord

Schwimmeuropameisterschaften 2008

  • 50 m Schmetterling, 1. Platz 23,11 s Europarekord

Olympische Spiele Beijing 2008

  • 100 m Schmetterling, Silbermedaille – 50,59 s Europarekord

Kurzbahneuropameisterschaften 2008 Rijeka

  • 100 m Schmetterling, 1. Platz – 49,19 s Europarekord
  • 50 m Schmetterling, 2. Platz 22,36 s

Schwimmweltmeisterschaften 2009 Rom

  • 50 m Schmetterling, 1. Platz 22,67 s
  • 100 m Schmetterling, 2. Platz 49,95 s Europarekord

Rekorde

Weitere Informationen Rekorde ...
Rekorde
100 m Schmetterling (Kurzbahn) 50,02 s Weltrekord 12. Dezember 2003 – 26. März 2004 Dublin
Europarekord 12. Dezember 2003 – 16. November 2008
49,19 s seit 12. Dezember 2008 Rijeka
100 m Schmetterling 50,59 s Europarekord 16. August 2008 – 4. April 2009 Peking
49,95 s seit 1. August 2009 Rom
50,01 s Weltrekord 31. Juli 2009 – 1. August 2009
50 m Schmetterling 23,11 s Europarekord 19. März 2008 – 5. April 2009 Eindhoven
Schließen
Commons: Milorad Čavić – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI