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Mitamura Engyo

japanischer Schriftsteller From Wikipedia, the free encyclopedia

Mitamura Engyo (japanisch 三田村 鳶魚, Vorname eigentlich Genryū; geboren 17. April 1870 in Hachiōji (Präfektur Tokio); gestorben 14. Mai 1952 in der Präfektur Yamanashi) war ein japanischer Historiker und Autor. Wegen seiner Beiträge zur Kultur und zu den Bräuchen der Edo-Zeit wird er auch „Vater der Edo-Wissenschaft“ – „Edogaku no Sō“ (江戸学の祖) genannt.

Mitamura Engyo

Leben und Wirken

Mitamura Engyo war in seiner Jugend in politische Bewegungen involviert. Später wurde er Zeitungsreporter, aber dann wandte er sich der Erforschung der Edo-Zeit zu. 1910 wurde er Mitarbeiter der Seikyōsha (政教社), einer Vereinigung für die Herausgabe von politischen Kommentaren.

Mitamura erforschte alle Aspekte der Edo-Politik, der Bräuche, der Literatur und Kultur und hinterließ eine große Menge an Geschichtsunterlangen. Als Forscher des Gesamtgebieter hat er viele seiner Schriften die Form von Lesematerial veröffentlicht, wie

  • „Edo no chinbutsu“ (江戸の珍物) – „Kurioses zu Edo“ 1913,
  • „Iga no Suigetsu“ (伊賀の水月) – „Reflexionen zu Iga“ 1918,
  • „Edokko“ (江戸ッ子) – „Edokko“ 1933 und
  • „Torimono no hanashi“ (捕物の話) – „Berichte zu Kriminalfällen“ 1934.

Obwohl es in der akademischen Forschung zum Thema Einiges zu ergänzen gibt, bleiben seine Ergebnisse die Grundlage für die heutigen Edo-Forschung.

Literatur

  • S. Noma (Hrsg.): Mitamura Engyo. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 979.

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