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Mittelösterbotten

Landschaft in Finnland From Wikipedia, the free encyclopedia

Mittelösterbotten (finn. Keski-Pohjanmaa [ˈkɛskiˌpɔhjɑnmɑː], schwed. Mellersta Österbotten) ist eine der 19 Landschaften Finnlands. Wie der Name besagt, umfasst sie den sehr kleinen, mittleren Teil der historischen Landschaft Österbotten (Pohjanmaa). Von 1997 bis 2010 gehörte Mittelösterbotten zur Provinz Westfinnland, zuvor war sie Teil der Provinz Vaasa. Die Region ist geprägt durch flache, von Flüssen durchzogene Feldlandschaften. Mit 200 Bio-Bauernhöfen ist Mittelösterbotten ein wichtiger Lieferant für Getreide und Beeren aus biologischem Anbau. Tiefer im Binnenland beginnt die karge Wald- und Sumpflandschaft des Landrückens Suomenselkä. Die Einwohnerzahl der Landschaft liegt bei knapp 70.000.

Schnelle Fakten Wappen, Karte ...
Keski-Pohjanmaan maakunta
Landskapet Mellersta Österbotten
Wappen Karte
Wappen
Lage in FinnlandÅlandVarsinais-SuomiUusimaaKymenlaaksoSüdkarelienNordkarelienSüdsavoPäijät-HämeKanta-HämeKainuuSatakuntaPirkanmaaMittelfinnlandNordsavoÖsterbottenMittelösterbottenSüdösterbottenNordösterbottenLappland
Lage in Finnland
Basisdaten
Staat:Finnland
Gemeinden:8
Verwaltungs­sitz:Kokkola
Fläche:5.218,07 km²
davon Land: 5.018,54 km²
Einwohner:67.723 (31. Dezember 2024)[1]
Bevölkerungs­dichte:13,0 Einwohner je km²
ISO 3166:FI-07
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Der Hauptort ist Kokkola, ehemals mit Hafen, doch inzwischen auf Grund des steigenden Festlandes nicht mehr direkt mit dem Meer verbunden. Der kleine Ort Kaustinen ist international bekannt für sein sommerliches Volksmusik-Festival.

Geschichte

Eine Besiedlung in Mittelösterbotten ist seit der archäologischen Kultur der sogenannten Kammkeramik vor ca. 5.000 Jahren belegt. Im Mittelalter war die Landschaft durch bescheidene Dorfstrukturen entlang der Flussläufe geprägt. Vom 17. bis 19. Jahrhundert spielten die Teerproduktion (aus Holz), der Schiffbau und der Handel eine große wirtschaftliche Rolle und die Landschaft entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einer wohlhabenden Region in Finnland. Mit der Verwaltungsreform Mitte der 1990er Jahre wurden die nördlichen Gemeinden der Region der Landschaft Nordösterbotten angegliedert und die südlichen, schwedischsprachigen Gemeinden der Landschaft Österbotten zugeordnet.

Wappen

Beschreibung: In Blau ein rotbewehrter widersehender silberner Marder über dem balkenweise drei und unter ihm zwei silberne nagelgespitzte Tatzenkreuze sind. Auf dem Schild ruht eine flache Perlenkrone.

Gemeinden

In Mittelösterbotten gibt es acht Gemeinden, von denen zwei den Status einer Stadt haben (fettgedruckt). Die einzige zweisprachige Kommune (mit Finnisch als Mehrheits- und Schwedisch als Minderheitssprache) ist Kokkola (schwed. Karleby). Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2024.[2]

  1. Halsua (985)
  2. Kannus (5.264)
  3. Kaustinen (4.118)
  4. Kokkola (Karleby) (48.367)
  5. Lestijärvi (665)
  6. Perho (2.594)
  7. Toholampi (2.799)
  8. Veteli (2.931)

Politik

Landschaft

Wahl der Landschaft Mittelösterbotten 2025
Wahlbeteiligung 54,9% (2022 : 51,1% )
 %
40
30
20
10
0
31,5
19,9
13,9
11,5
7,9
6,5
6,3
2,5
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2022
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−6,7
+5,5
+2,6
−1,1
+1,0
−0,6
+2,8
−1,0

Regionalrat

Sitzverteilung im Regionalrat
von Mittelösterbotten 2025
3
12
1
4
19
8
5
7
3 12 1 4 19 8 5 7 
Insgesamt 59 Sitze

3 statt 4 Jahre

Da 2022 die folgende Kommunalwahl schon 2025 stattfindet (sprich 3 statt 4 Jahre später) wurde beschlossen, die erste Periode nur 3 Jahre lang zu machen. Ab 2025 finden die Regionalwahlen gleichzeitig mit der Kommunalwahl statt. Die nächste also 2029.[3]

Wahlen seit 2022

Der Regionalrat wird seit dem Jahr 2022 folgendermaßen turnusmäßig alle vier[4] Jahre gebildet: Der Regionalrat wird seit dem Jahr 2022 folgendermaßen turnusmäßig alle drei Jahre gebildet:

Weitere Informationen Partei, Sitze ...
ParteiSitze
2022[5]2025[6]
KESK2319
SDP912
KOK68
PS77
KD45
RKP54
VAS23
VIHR21
Sonst.1
Gesamt5959
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Commons: Mittelösterbotten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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