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Moldovenești

Gemeinde in Rumänien From Wikipedia, the free encyclopedia

Moldovenești (früher Varfalău; ungarisch Várfalva, deutsch Burgdorf) ist eine Gemeinde im Kreis Cluj in der Region Siebenbürgen in Rumänien.

Schnelle Fakten MoldoveneștiBurgdorf Várfalva, Basisdaten ...
Moldovenești
Burgdorf
Várfalva
Moldovenești (Rumänien)
Moldovenești (Rumänien)
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Cluj
Koordinaten: 46° 30′ N, 23° 40′ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe:399 m
Fläche:145 km²
Einwohner:3.076 (1. Dezember 2021[1])
Bevölkerungsdichte:21 Einwohner je km²
Postleitzahl:407430
Telefonvorwahl:(+40) 02 64
Kfz-Kennzeichen:CJ
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024[2])
Gemeindeart:Gemeinde
Gliederung:Moldovenești, Bădeni, Pietroasa, Plăiești, Podeni, Stejeriș
Bürgermeister :Ioan Mărginean (UDMR)
Postanschrift:Str. Principală, nr. 240
loc. Moldovenești, jud. Cluj, RO–407430
Website:
Sonstiges
Stadtfest:Ende August: Zilele Comunei Moldovenești și Festivalul Cepei
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Name

Die Siedlung trug ursprünglich den ungarischen Namen Várfalva, von dem die rumänische Form Varfalău abgewandelt wurde. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Dorf nach dem hier geborenen Ioan Micu Moldovan benannt.

Lage

Moldovenești liegt im Westen Siebenbürgens am nordöstlichen Rand des Trascău-Gebirges etwa an der Stelle, an der der Fluss Arieș das Gebirge verlässt. Die nächstgelegene größere Stadt ist Turda (etwa 15 km nordöstlich).

Geschichte

Der Ort und die nahegelegene ehemalige Burg Castrum Torda wurden 1075 erstmals urkundlich erwähnt. Damit soll Moldovenești die älteste bezeugte Siedlung in Siebenbürgen sein.[3]

Die Burg entstand an der Stelle einer römischen Wehranlage, die u. a. den Transport des im Apuseni-Gebirge (Alburnus Maior) gewonnenen Goldes im Tal des Arieș zu überwachen hatte.

Um das Jahr 1285 wurde der Ort von Tataren zerstört, anschließend jedoch wieder aufgebaut.

In der Nähe von Moldovenești wurden 57 Gräber aus der Arpadenzeit entdeckt.[3]

Bevölkerung

Der Ort im engeren Sinne hatte 2002 1242 Einwohner. Etwa 2500 weitere Bewohner der Gemeinde leben in den eingemeindeten Dörfern. In Moldovenești selbst bezeichneten sich 2002 73 % der Bürger als Ungarn; die übrigen sind Rumänen und Roma.[4]

Städtepartnerschaften

Moldovenești pflegt Partnerschaften mit den ungarischen Ortschaften Sárkeresztes, Csókakő, Farmos, Balatonakali und Kisbágyon.[5]

Verkehr

Moldovenești liegt wenige hundert Meter abseits der Nationalstraße 75 von Turda nach Ștei.

Die von Turda nach Abrud führende Kleinbahn wurde Ende der 1990er Jahre stillgelegt. Seitdem liegt der nächste Bahnhof ca. 20 km entfernt an der Bahnstrecke Cluj Napoca–Războieni.

Sehenswürdigkeiten

Neben der erwähnten Burg (von der nur noch geringe Reste sichtbar sind) ist die heute unitarische Kirche erwähnenswert, die um 1300 erbaut wurde.

Das eingemeindete Dorf Pietroasa ist Ausgangspunkt zum 1129 m hohen Berg „Piatra Secuiului“ oder auch „Colții Trascăului“ genannt (⊙) – eine Erhebungen im Trascău-Gebirge.

Persönlichkeiten

  • Ioan Micu Moldovan (1833–1915), Historiker, Theologe und Volkskundler[6]
  • Márton Pálffi (1873–1936), ungarisch-siebenbürgischer Übersetzer, Hochschullehrer und Schriftsteller
Commons: Moldovenești – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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