Monte Naranco
Berg in Spanien
From Wikipedia, the free encyclopedia
Der Monte Naranco ist ein Berg am Nordrand der Stadt Oviedo in der autonomen Gemeinschaft Asturien, Spanien. Er ist landschaftsprägend für das Stadtgebiet und ein beliebtes Naherholungsgebiet. An seinen Hängen befinden sich die vorromanischen Kirchen Santa María del Naranco und San Miguel de Lillo, zudem ist der Berg als Zielankunft von Radsportwettbewerben wie der Subida al Naranco und Etappen der Vuelta a España bekannt.
| Monte Naranco | ||
|---|---|---|
| Der Monte Naranco bei Oviedo | ||
| Höhe | 634 m | |
| Lage | Oviedo, Spanien | |
| Gebirge | Sierra del Naranco | |
| Koordinaten | 43° 22′ 45″ N, 5° 51′ 57″ W | |
|
| ||
Lage und Geografie
Der Monte Naranco erhebt sich unmittelbar nördlich von Oviedo und ist Teil des kantabrischen Vorlandes. Die bewaldeten Hänge und Aussichtspunkte bieten weite Blicke über das Stadtgebiet und die umliegenden Täler. Er ist über mehrere Zufahrtsstraßen und Wanderwege erschlossen.
Kulturelle Bedeutung
An den Süd- und Osthängen des Berges liegen bedeutende Zeugnisse der asturischen Präromanik. Besonders hervorzuheben ist die Kirche Santa María del Naranco, ursprünglich als Palastbau errichtet und heute als Kirche genutzt. Sie gehört zum UNESCO-Welterbe „Monumente von Oviedo und des Königreichs Asturien“.
Radsport
Der Monte Naranco ist regelmäßig Austragungs- und Zielort für Straßenradrennen. Die Subida al Naranco nutzt die Auffahrt als Bergankunft; auch die Vuelta a España führte mehrfach Etappen auf den Berg. Die Anstiege gelten aufgrund ihrer Länge und Steigung als sportlich anspruchsvoll und sind Bestandteil regionaler wie nationaler Wettbewerbe.
