Riederalp

Gemeinde im Kanton Wallis in der Schweiz From Wikipedia, the free encyclopedia

Riederalp ist eine durch Fusion entstandene Munizipalgemeinde im Schweizer Kanton Wallis. Sie gehört zum Bezirk Östlich Raron und liegt südöstlich des Aletschwaldes, im Bereich der seit 2002 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärten Bergregion Jungfrau-Aletsch, und ist damit Teil des Aletschgebiets.

Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1949
Schnelle Fakten Lage der Gemeinde ...
Riederalp
Wappen von Riederalp
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Wallis Wallis (VS)
Bezirk: Östlich Raronw
BFS-Nr.: 6181i1f3f4
Postleitzahl: 3987 Riederalp
3983 Goppisberg
3983 Greich
3986 Ried-Mörel
Koordinaten: 645135 / 136430
Höhe: 1905 m ü. M.
Höhenbereich: 707–2360 m ü. M.[1]
Fläche: 19,09 km²[2]
Einwohner: 440 (31. Dezember 2024)[3]
Einwohnerdichte: 23 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
14,3 %
(31. Dezember 2023)[4]
Gemeindepräsidentin: Katharina Kummer
Website: www.gemeinde-riederalp.ch
Riederalp im Mai 2025
Riederalp im Mai 2025
Lage der Gemeinde
Karte von Riederalp
Karte von Riederalp
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Kugelpanorama Riederalp (2025)
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Geschichte

Die Gemeinde wurde auf den 1. November 2003 durch die Fusion der bis dahin selbständigen Gemeinden Goppisberg, Greich und Ried-Mörel gegründet.

Das heute gemeinhin Riederalp genannte Skigebiet besteht historisch gesehen aus drei Alpen, von West nach Ost der Riederalp, der Greicheralp und der Goppisbergeralp, die zu den jeweiligen, in Hanglage befindlichen Dörfern Ried, Greich und Goppisberg gehörten.

Bevölkerung

Weitere Informationen Jahr ...
Bevölkerungsentwicklung
Jahr 20002010201120122013201420152016
Einwohner527527529536508508498488
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Gemeindepräsidenten

Seit den Gemeinderatswahlen von 2004:

Weitere Informationen Amtszeit, Name ...
AmtszeitNamePartei Nachweis
2005–2012Graziella WalkerCSP
2013–2024Peter AlbrechtFDP
1-5/2025 Ursula Mathieu
6/2025- Katharina Kummer [5]
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Wappen

Die neue Gesamtgemeinde führte nach ihrer Fusion 2003 zunächst kein Wappen; mehrere Vorschläge wurden von der Behörde abgelehnt. Das Wappen mit drei Sternen als Sinnbild für die Gemeinden, Berge und Gletscher wurde erst am 30. November 2008 von den Stimmbürgern angenommen.[6][7]

Tourismus

Riederalp ist autofrei und lebt primär vom Tourismus. Die Gemeinde hat etwa 6.000 Gästebetten und verzeichnet jährlich etwa 300.000 Übernachtungen.[8] Im Winter stehen den Wintersportlern im Skigebiet Aletsch Arena rund 104 km Pisten und 34 Anlagen zur Verfügung. Seit dem 5. Dezember 2009 ist eine neue 4er-Sesselbahn Hohfluh, seit 2015 ein Neubau der Gletscherbahn Moosfluh in Betrieb. Im Sommer ist die Gemeinde Ausgangsort für Wanderer und Biker. Als Attraktion gilt die im Sommer 2008 eröffnete Hängebrücke, die Riederalp mit Belalp verbindet.[9] Der 9-Loch Golfplatz auf Riederalp ist der höchstgelegene in Europa.

Verkehr

In Mörel befindet sich ein Bahnhof der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB, Fahrplanfeld 142).

Riederalp ist mit der Grosskabinenbahn Mörel–Riederalp-Mitte oder der 6er-Gondelbahn Mörel–Ried-Mörel–Riederalp-West erreichbar.

Am 14. Dezember 1996 um 9:40 Uhr ereignete sich bei der Gondelbahn Riederalp–Moosfluh ein Seilbahnunglück. Die Achse der Umlenkscheibe in der Talstation brach, und mehrere Kabinen schlugen infolge des erheblich vergrösserten Seildurchhanges auf dem Boden auf. Ein Passagier starb, 18 Passagiere erlitten Verletzungen.[10]

Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Literatur

Einzelnachweise

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