Mota’ain

Siedlung in Osttimor, Grenzübergang From Wikipedia, the free encyclopedia

Mota’ain (Motaain, Mota Ain, Mota’in) ist ein Dorf in Osttimor, das sich um den wichtigsten, offiziellen Grenzübergang zum indonesischen Westtimor herum gruppiert.[1]

Schnelle Fakten Basisdaten, Staat ...
Mota’ain
Mota’ain (Osttimor)
Mota’ain (Osttimor)
Mota’ain
Koordinaten  57′ S, 124° 57′ O

Karte des Sucos Batugade
Basisdaten
Staat Osttimor
Gemeinde Bobonaro
Verwaltungsamt Balibo
Suco Batugade
Aldeia Batugade
Höhe 8 m
Der erste Grenzstein zwischen Osttimor und Indonesien
Der erste Grenzstein zwischen Osttimor und Indonesien
Der erste Grenzstein zwischen Osttimor und Indonesien
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Geographie

Mota’ain liegt im Suco Batugade (Verwaltungsamt Balibo, Gemeinde Bobonaro). Von Mota’ain aus sind es Richtung Osten 2,5 km nach Batugade und 115 km zur Landeshauptstadt Dili. Nach Westen sind es 9 km zum indonesischen Ort Atapupu und 25 km nach Atambua.[2]

Die Grenze zwischen den beiden Ländern bildet hier der kleiner Fluss Acodato,[3] der bei Mota’ain in die Sawusee mündet und dem der Ort seinen Namen verdankt. Mota bedeutet in der Landessprache Tetum „Fluss“ und Mota’ain „unterer Flusslauf“ oder „Flussmündung“.[4][5] Auch die Siedlung auf der indonesischen Seite heißt Mota’ain.

Im Ort befindet sich ein Hubschrauberlandeplatz[1] sowie Posten der osttimoresischen Einwanderungsbehörde und der Grenzpolizei (UPF).[2]

Geschichte

Osttimoresischer Grenzposten in Mota’ain (2009)

Am 30. August 2005, drei Jahre nach der Unabhängigkeit Osttimors, legten die Außenminister beider Nachbarländer in Mota’ain den ersten offiziellen Grenzstein.[6]

Commons: Mota’ain – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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