Müller & Kapsa

tschechisches Bauunternehmen From Wikipedia, the free encyclopedia

Müller & Kapsa war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eines der größten Bauunternehmen Böhmens bzw. ab 1918 der Tschechoslowakei mit Hauptsitz in Pilsen.[1][2][3][4]

Firmenschild Müller & Kapsa in Pilsen

Geschichte

Das Unternehmen wurde 1890 in Pilsen von den Bauingenieuren Antonín Müller (1852–1927) und Vojtěch Kapsa (1855–1915) gegründet. Das Unternehmen errichtete Wohn-, Büro- und Industriebauten sowie Wasserbauten (Schleusen und Wasserkraftwerke) und war spezialisiert auf Stahlbetonkonstruktionen. Anfangs war es hauptsächlich in Pilsen und Umgebung tätig, hatte aber seit 1904 auch eine Niederlassung in Prag und seit 1921 in Bratislava. Der offizielle Name lautete „Úřed. aut. stav. inženýři Müller & Kapsa, podnikatelé staveb v Plzni“ (deutsch Büro der amtlich bestellten Bauingenieure Müller & Kapsa, Bauunternehmer in Pilsen). Nach dem Tod der beiden Gründerväter führten deren Söhne František Müller (1890–1951) und Lumír Kapsa (1887–1946) das Unternehmen erfolgreich weiter. So wurden zwischen 1907 und 1929 etwa 30 Gebäude für die Škoda-Werke errichtet.[2] Vor dem Zweiten Weltkrieg war das Unternehmen auch am Bau von Grenzbefestigungen beteiligt und beschäftigte bis zu sechstausend Mitarbeiter. Das Unternehmen stellte im Jahr 1942 seine Tätigkeit ein und wurde im Jahr 1948 verstaatlicht und mit den Unternehmen Vodní stavby Plzeň und Pozemní stavby Plzeň fusioniert.[5]

Antonín Müller

A. Müller
Grabstätte A. Müller

Antonín Müller (* 31. Januar 1852 in Nebřeziny, Okres Plzeň-sever; † 13. Juli 1927 in Pilsen)[6] besuchte die Grundschule in Plasy und ging dann nach Pilsen, wo er das Gymnasium absolvierte. Danach studierte er bis 1880 Bauingenieurwesen an der Tschechischen Technischen Hochschule Prag. Anschließend arbeitete er zunächst im Büro des Bauamtsleiters Wilhelm Plenkner in Pilsen und danach für das Bauunternehmen Kuželovský & Kotek.

Antonín Müller heiratete die Marie geb. Fomannová (1866–1947), aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. Antonín Müller engagierte sich auch im öffentlichen Leben der Stadt. Antonín Müller starb 1927 in Pilsen und wurde im Familiengrab auf dem Zentralfriedhof von Pilsen beigesetzt.

Ab 1921 war auch sein Sohn František Müller (* 3. Dezember 1890 in Pilsen; † 20. Dezember 1951) Mitinhaber der Bauunternehmung Müller & Kapsa. Bis 1926 lebte die Familie in Pilsen, Klatovská ulice 26, danach in Prag, Dělnická 25. Er gab den Bau der sogenannten Müller-Villa im Villenviertel Ořechovka (Nussgarten) in Prag-Střešovice in Auftrag, die er mit seiner Frau Milada Krátká (1900–1969) und seiner Tochter Eva (1926–2004) bewohnte. Der Entwurf für das Gebäude stammte vom Architekten Adolf Loos; mit seiner strengen, funktionalistischen Form und Raumaufteilung zählte es zu den bedeutendsten Bauwerken seiner Zeit.[1]

Vojtěch Kapsa

V. Kapsa
Grabstätte V. Kapsa

Vojtěch Kapsa (* 14. Oktober 1855 in Mariánský Týnec (Maria Teinitz) bei Kralovice; † 4. November 1915 in Pilsen)[7] war ein Schwager von Antonín Müller. Er besuchte die Grundschule in Obora (Okres Plzeň-sever) und war anschließend in Pilsen, wo er von 1869 bis 1875 das Gymnasium besuchte. Sein Studium des Bauingenieurwesens an der Tschechischen Technischen Hochschule Prag beendete er im Jahr 1881. Danach arbeitete er zwei Jahre als Assistent für technisches Zeichnen an der Hochschule. Ab 1886 war er bei dem Maschinenbauunternehmen Ruston & Co. in Prag-Libeň beschäftigt. Durch ein Stipendium der Stadt Prag konnte er 1889 Studienreisen (zur Thematik Brückenbau und Wasserwerke) nach Deutschland, Frankreich, Belgien und in die Schweiz unternehmen. Er war auch Berater bei der Brückenbauabteilung der Škoda-Werke in Pilsen und beim Ingenieurbüro Bolzano, Tedesco & Co. in Slaný. Kapsa beteiligte sich am öffentlichen Leben in Pilsen, war auch Stadtrat und Leiter des städtischen Bauamts sowie Mitglied des Verbands der Ingenieure und Architekten (SAI – Spolek inženýrů a architektů) war. Er war verheiratet mit Barbora geb. Müllerová (1859–1917) und hatte vier Kinder. Vojtěch Kapsa, der den Ehrentitel eines Hofrats trug, starb 1915 in Pilsen und wurde im Familiengrab auf dem Zentralfriedhof in Pilsen beigesetzt.

Danach war sein Sohn Lumír Kapsa (* 2. April 1887 in Prag; † 1. Januar 1946 in Špindlerův Mlýn) Mitinhaber der Bauunternehmung. Nach dem Tod von Antonín Müller übernahm Lumír Kapsa die Geschäftsführung; er gab den Bau der sogenannten Kapsa-Villa in Prag-Bubeneč, Na Zátorce, in Auftrag, die 1930 fertiggestellt wurde. Der Architekt Otakar Novotný (1880–1959) lieferte die Entwürfe für das Gebäude, die Inneneinrichtung und die Möbel stammen von Adolf Loos.[1][4]

Bauten in Pilsen

Die wichtigsten Bauten in Pilsen und Umgebung[3][8]

Weitere Informationen Lage, Objekt ...
Lage Objekt Architekt Baujahr Beschreibung ÚSKP-Nr. Bild
Pilsen-Doubravka, Chrástecká
(Standort)
Habrman-Brücke über die Úslava (Habrmanův most) 1892 Habrman-Brücke (Straßenbrücke II/233) über die Úslava in Doubravka, gemeinsam mit den Škoda-Werken, 1931 durch einen Neubau ersetzt[2][9] BW
Pilsen-Bolevec, Vondruškova 9/1
(Standort)
Grundschule in Pilsen-Bolevec (Bolewetz) 1893 Grundschule in Pilsen-Bolevec[3]
Grundschule in Pilsen-Bolevec (Bolewetz)
Třemošná, Americká 146 und Třemošná-Záluží, Třemošenská 61
(Standort)
Grundschule in Třemošná 1893–1894 Grundschule in Třemošná, Americká 146 und Grundschule in Třemošná-Záluží, Třemošenská 61[10][11]
Grundschule in Třemošná
Kralovice, nám. Osvobození 32
(Standort)
Alte Schule in Kralovice (Kralowitz) 1893–1895 Alte Schule in Kralovice (Kralowitz), jetzt Infozentrum[10] Wikidata-Objekt anzeigen
Alte Schule in Kralovice (Kralowitz)
Plzeň-Lobzy, Revoluční 70/100
(Standort)
Grundschule in Lobzy (Lobes) 1895 Grundschule in Lobes – Plzeň-Lobzy, jetzt Kunstgrundschule Bedřich Smetana[12] BW
Pilsen, Tylova 988/18
(Standort)
Ehem. Lehrerseminar in Pilsen 1895 Ehem. Lehrerseminar in Pilsen (Učitelský ústav Plzeň), jetzt Sekundarschule[2]
Ehem. Lehrerseminar in Pilsen
Pilsen-Bílá Hora, Na Roudné 1551/176a
(Standort)
Ehem. Brauerei Prior in Pilsen-Bílá Hora Josef Farkač (1863–1930), Rudolf Štech (1858–1908) 1894–1896 Ehem. Brauerei Prior in Pilsen-Bílá Hora, 1925 vom Bürgerlichen Brauhaus Prazdroj übernommen Wikidata-Objekt anzeigen
Pilsen, Rooseveltova 35/15
(Standort)
Bürgerhaus in Pilsen-Vnitřní Město 1896 Bürgerhaus inPilsen (Umbau); 1877 Umbau durch Ferdinand Stelzer (1840–1880) sowie 1896 durch die Firma Müller & Kapsa[13] 23162/4-3539
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Bürgerhaus in Pilsen-Vnitřní Město
Pilsen, Mikulášské náměstí 509/15
(Standort)
Bischöfliches Gymnasium in Pilsen František Auer (Stadtarchitekt) 1896 Ehem. Grundschule in Pilsen, jetzt Bischöfliches Gymnasium Pilsen[14] Wikidata-Objekt anzeigen
Manětín 12
(Standort)
Grundschule in Manětín 1897/98 Grundschule in Manětín[10] Wikidata-Objekt anzeigen
Pilsen, náměstí Míru 1076/2
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus der Firma Müller & Kapsa Müller & Kapsa 1900 Wohn- und Geschäftshaus der Firma Müller & Kapsa[15] 104703
Info
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Pilsen, náměstí Míru 1077/3
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus der Firma Müller & Kapsa Müller & Kapsa 1900 Wohn- und Geschäftshaus der Firma Müller & Kapsa[16] 104704
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Pilsen, Veleslavínova 21/40
(Standort)
Justizpalast (Landgericht) Pilsen 1900–1902 Justizpalast (Landgericht)[17] 50140/4-5163
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Pilsen, Koperníkova 574/56
(Standort)
Bahnhof Plzeň-Jižní předměstí 1900–1904 Altbau des Bahnhofs Plzeň-Jižní předměstí in Pilsen[18] 10854/4-5039
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Dobřany, Psychiatrická léčebna
(Standort)
Pavillons der Nervenheilanstalt in Dobřany (Dobrzan) 1901 Pavillons für die Nervenheilanstalt in Dobřany, jetzt Psychiatrisches Krankenhaus[2] BW
Pilsen-Vnitřní Město, Bezručova 177/22
(Standort)
Bürgerhaus in Pilsen 1903 Bürgerhaus in Pilsen[19] Wikidata-Objekt anzeigen
Bürgerhaus in Pilsen
Štěnovice, Plzeňská
(Standort)
Straßenbrücke über die Úhlava in Štěnovice 1905 Straßenbrücke über die Úhlava in Štěnovice[20] 106894
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BW
Pilsen, Dvořákova 1207/17
(Standort)
Sanatorium bzw. Krankenhaus Jan Mulač in Pilsen 1905 Sanatorium/Krankenhaus MUDr. Jan Mulač (1891–1951) in Pilsen[10] Wikidata-Objekt anzeigen
Mladotice ev. 102
(Standort)
Straßenbrücke bei Mladotice 1906 Straßenbrücke über die Střela bei Mladotice, gemeinsam mit der Firma Fanta und Jireš Prag, 1964 abgerissen[10] BW
Pilsen, Radčická
(Standort)
Kalikovsky-Brücke in Pilsen (Kalikovský most) 1906 Brücke an der Kalikovsky-Mühle (Kalikovský most) über die Mies in Pilsen[21] 10684/4-5012
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Pilsen-Karlov
(Standort)
Arbeiterhäuser der Škoda-Werke 1910 Arbeiterhäuser der Škoda-Werke in Pilsen-Karlov (Dělnické domky)[3] BW
Pilsen, Klatovská třída
(Standort)
St.-Nepomuk-Kirche in Pilsen 1910/11 St.-Nepomuk-Kirche in Pilsen im neoromanischen Stil[22] Wikidata-Objekt anzeigen
Pilsen, Hankova 1455/6
(Standort)
Druckerei in Pilsen 1911 Druckerei der Zeitung „Tschechisches Tagblatt“ in Pilsen[23] BW
Pilsen-Slovany, Sladová 777/1
(Standort)
Ehem. Brauerei Světovar in Pilsen-Slovany Bohuslav Strébl (1864–1936) 1911–1913 Ehem. Brauerei Světovar in Pilsen, 1932 vom Bürgerlichen Brauhaus Prazdroj übernommen[24] 102901
Info
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Ehem. Brauerei Světovar in Pilsen-Slovany
Pilsen, Americká třída
(Standort)
Kaiser-Franz-Josef-Brücke in Pilsen, jetzt Wilsonbrücke Václav Mencl (1874–1967) 1913 ehem. Kaiser-Franz-Josef-Brücke über die Radbuza in Pilsen, jetzt Wilsonbrücke[25] 44239/4-4330
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Pilsen, Radčická 60/40
(Standort)
Kalikenmühle Pilsen 1914/15 ehem. Kalikenmühle - Kalikovský mlýn, nach Brand ab 1883 im Besitz der drei Unternehmer Markus Weiner, Bernard Kussi und Hermann Zuckermann, 1914/15 durch Müller & Kapsa renoviert, Renovierung 2005/06, jetzt Apartmenthaus und Restaurant[26][27]
Kalikenmühle Pilsen
Pilsen, Majerova 1561/2
(Standort)
Mietshaus in Pilsen Müller & Kapsa, Bohumír Hochman (1888–1961) 1914/15 Mietshaus von Karel Wanka in Pilsen[28] BW
Pilsen, Jateční
(Standort)
Masaryk-Brücke, Stahlbetonbrücke in Pilsen 1915–1922 Masaryk-Brücke (Masarykův most), Stahlbetonbrücke über die Berounka in Pilsen, seit 2014 nur noch als Fußgänger- und Radfahrerbrücke genutzt[29] 49445/4-5106
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Pilsen, Chodské náměstí 1585/2
(Standort)
Gebäude der Tschechischen Staatlichen Industrieschule für Bauwesen Ladislav Skřivánek (1877–1957) 1915–1920 Gebäude der Tschechischen Staatlichen Industrieschule in Pilsen[30] Wikidata-Objekt anzeigen
Gebäude der Tschechischen Staatlichen Industrieschule für Bauwesen
Pilsen, Zborovská 571/22a
(Standort)
Maschinen- und Blechwerk der Vereinigten Maschinenwerkstätten Ludwig Tremmel (1875–1946) 1916–1919 Maschinen- und Blechwerk der Vereinigten Maschinenwerkstätten[31] BW
Pilsen, U Planetária 2969/1
(Standort)
Drehwerkstatt der Škoda-Werke Pilsen Ludwig Tremmel 1916–1919 Drehwerkstatt der Škoda-Werke Pilsen[32]
Drehwerkstatt der Škoda-Werke Pilsen
Pilsen, U Planetária 2968/2
(Standort)
Ehemalige Kantine der Škoda-Werke Pilsen Ludwig Tremmel 1917/18 Ehemalige Kantine der Škoda-Werke Pilsen[33] 103486
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Pilsen, Zborovská 54/22, Průmyslová 54/2
(Standort)
Elektrotechnische Fabrik der Vereinigten Maschinenbauwerke Ludwig Tremmel 1919 Elektrotechnische Fabrik der Vereinigten Maschinenbauwerke[34]
Elektrotechnische Fabrik der Vereinigten Maschinenbauwerke
Pilsen, Koperníkova 1584/59
(Standort)
Bahnhof Plzeň-Jižní předměstí R. Burian 1919–1920 Neuer Bau des Bahnhofs Plzeň-Jižní předměstí in Pilsen[35] 10854/4-5039
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Pilsen-Staňkov, 28. října
(Standort)
Straßenbrücke in Staňkov E. Viktor 1920/21 Straßenbrücke über die Radbuza in Staňkov[36] 101659
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Pilsen, Jiráskovo náměstí 878/10
(Standort)
Masaryk-Schule in Pilsen Hanuš Zápal (1885–1964) 1921–1923 Masaryk-Schule in Pilsen[37] Wikidata-Objekt anzeigen
Pilsen, Náměstí Míru 1609/14
(Standort)
Wohnhausanlage für Angestellte der Škoda-Werke in Pilsen 1922 Wohnhausanlage für Angestellte der Škoda-Werke in Pilsen[38] BW
Pilsen, Raisova 2273/12, 2274/14, 1718/16, 1717/18, 1716/20
(Standort)
Wohnanlage für Angestellte der Škoda-Werke in Pilsen 1923–1925 Wohnanlage für Angestellte der Škoda-Werke in Pilsen[39]
Wohnanlage für Angestellte der Škoda-Werke in Pilsen
Pilsen, U Svépomoci 1855/11
(Standort)
Wohnhaus Rudolf in Pilsen Rudolf Eisler (1881–1977) 1928/29 Wohnhaus von František und Miloslava Rudolf in Pilsen[40]
Wohnhaus Rudolf in Pilsen
Pilsen, Zborovská 592/20a
(Standort)
Verwaltungsgebäude der Škoda-Werke in Pilsen 1929 Verwaltungsgebäude der Škoda-Werke in Pilsen[41]
Verwaltungsgebäude der Škoda-Werke in Pilsen
Plasy-Nebřeziny
(Standort)
Straßenbrücke Nebřeziny 1929–1932 Straßenbrücke über die Střela (Schnella) bei Plasy (Plaß)[42] BW
Pilsen-Slovany, Zahradní 2833/2
(Standort)
Lagerhaus der Papierfabrik Piette in Pilsen-Slovany (Papírna Slovany) Müller & Kapsa 1930 Lagerhaus der Papierfabrik Piette (Papírna Slovany)[43] 104998
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Lagerhaus der Papierfabrik Piette in Pilsen-Slovany (Papírna Slovany)
Pilsen
(Standort)
Ehem. Stahlbrücke über die Eisenbahn im Škoda-Werk, Brücke Nord-Süd II, um 2018 abgerissen, jetzt neben der Bahnstrecke abgesetzt František Faltus (1901–1989) 1931 Stahlbrücke über die Eisenbahn im Škoda-Werk, Brücke Nord-Süd II[44] 107289
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Ehem. Stahlbrücke über die Eisenbahn im Škoda-Werk, Brücke Nord-Süd II, um 2018 abgerissen, jetzt neben der Bahnstrecke abgesetzt
Pilsen, Veleslavínova 14/25
(Standort)
Mietshaus der Erben von Müller, Kapsa und Jana Stréblová 1931 Mietshaus der Erben von Müller, Kapsa und Jana Stréblová[45] BW
Pilsen, K Papírně 29/40 und 171/32
(Standort)
C. & W. Weiss, Papier- und Schleifmühle Bukowetz František Liebl 1932/33 urspr. Slavik-Mühle Bukowetz (Slavíkův mlýn Bukovec), nach 1863 Papierfabrik Bukowetz (Bukovecká papírna), ab 1869 im Besitz der Gebrüder Weiss, 1932/33 Umbau durch Müller & Kapsa, später Westböhmische Papierfabrik[46] BW
Pilsen, Klatovská třída 721/110
(Standort)
Mietshaus mit Wohnung Semler (Umbau) Heinrich Kulka (1900–1971), Adolf Loos 1932–1934 Mietshaus mit Wohnung von Jana und Oskar Semler (Umbau)[47] 105370
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Pilsen, Klatovská třída 45/45
(Standort)
Ehem. Redemptoristenkloster in Pilsen 1935/36 Redemptoristenkloster in Pilsen, jetzt Stadtpolizei. Architekten: Jan Svoboda (1904–1978), František Stalmach (1903–1985)[48]
Ehem. Redemptoristenkloster in Pilsen
Pilsen, Čapkovo náměstí 1716/1A
(Standort)
Gebäude der Dritten Allgemeinen und Knaben-Bürgerschule in der Ostvorstadt von Pilsen Václav Klein (1890–1960) 1937/38 Gebäude der Dritten Allgemeinen und Bürgerknabenschule in der Ostvorstadt von Pilsen[49] BW
Kralovice, nám. Osvobození 50
(Standort)
Ehem. Sparkasse in Kralovice 1939 Ehem. Bezirks-Sparkasse in Kralovice[10] 10451/4-4810
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Bauten außerhalb von Pilsen

Wichtige Bauten außerhalb von Pilsen[50]

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Lage Objekt Architekt Baujahr Beschreibung ÚSKP-Nr. Bild
Prag, Masarykovo nábřeží
(Standort)
Ehem. Rieger-Ufer (Riegrovo nábřeží) in Prag, jetzt Masaryk-Ufer 1904 Ehem. Rieger-Ufer (Riegrovo nábřeží) in Prag, jetzt Masaryk-Ufer (Masarykovo nábřeží)[3]
Ehem. Rieger-Ufer (Riegrovo nábřeží) in Prag, jetzt Masaryk-Ufer
Prag
(Standort)
Svatopluk-Čech-Brücke in Prag Jan Koula (1855–1919) 1905–1908 Čech -Brücke in Prag, gemeinsam mit der Firma Bratři Prášilové a spol. Prag[51] 40875/1-1740
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Prag
(Standort)
Hlávka-Brücke in Prag František Mencl (1879–1960) 1908–1912 Josef-Hlávka-Brücke in Prag, benannt nach Josef Hlávka (1831–1908) 40589/1-1555
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Prag-Štvanice
(Standort)
Altes Wasserkraftwerk in Prag-Štvanice Alois Dlabač (1863–1930) 1913–1914 Wasserkraftwerk in Prag-Štvanice 52008/1-2294
Info
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Prag-Vinohrady, Jana Masaryka 165/22
(Standort)
Vila Osvěta in Prag 1919/20 Vila Osvěta in Prag-Vinohrady (Umbau), war von 1886 bis 1889 Wohnsitz von T. G. Masaryk[52] Wikidata-Objekt anzeigen
Týnec nad Sázavou
(Standort)
Alte Masaryk-Brücke in Týnec nad Sázavou Müller & Kapsa, Antonín Chramosta 1921 Masaryk-Brücke über die Sázava in Týnec nad Sázavou, in den 1960er Jahren erweitert[53] Wikidata-Objekt anzeigen
Prag, Podskalská 294/2
(Standort)
Mietshäuser der Firma „Müller & Kapsa“ in Prag František Troníček (1876–1948) 1921/22 Mietshäuser der Firma „Müller & Kapsa“ in Prag[54]
Mietshäuser der Firma „Müller & Kapsa“ in Prag
Hradec Kralové, Klumparova 606/4, 607/6, 608/8
(Standort)
Mietshäuser der Škoda-Werke in Hradec Kralové 1922/23 Mietshäuser der Škoda-Werke in Hradec Kralové[55] Wikidata-Objekt anzeigen
Mietshäuser der Škoda-Werke in Hradec Kralové
Přelouč, Hradecká
(Standort)
Straßenbrücke über die Elbe in Přelouč František Roith (1876–1942) 1923–1925 Straßenbrücke über die Elbe in Přelouč mit Wehr und Kontrolltürmen[56] 26996/6-5170
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Straßenbrücke über die Elbe in Přelouč
Kolín, Antonína Kaliny
(Standort)
Masarykbrücke Kolín František Roith 1924–1927 Masarykbrücke Kolín (Masarykův most - starý most)[57] Wikidata-Objekt anzeigen
Kralupy nad Vltavou, Mostní 22
(Standort)
Masaryk-Brücke in Kralupy nad Vltavou Jiří Kroha (1884–1963) 1926–1928 Straßenbrücke (Masaryk-Brücke) in Kralupy nad Vltavou (seit 1966 unter Denkmalschutz), dreibogige Stahlbetonbrücke über die Moldau[58] 28671/2-1331
Info
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Prag, Palackého náměstí 375/4
(Standort)
Gebäude des Ministeriums für Soziales in Prag Bohumil Hypšman (1878–1961) 1928 Gebäude des Ministeriums für Soziales in Prag[5] Wikidata-Objekt anzeigen
Prag, Nad hradním vodojemem 642/14
(Standort)
Villa Müller in Prag Adolf Loos (1870–1933) 1928–1930 Villa František Müller in Prag[59][60] 40543/1-1524
Info
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Nelahozeves, Zagarolská 145
(Standort)
Schleuse, Wehr und Wasserkraftwerk Miřejovice Jan Záhorský (1872–1951), Vilém Weingärtner (1854–1927) 1928–1930 Schleuse, Wehr und Wasserkraftwerk Miřejovice (Zdymadlo, jez a hydroelektrárna Miřejovice), von 1928 bis 1930 Wehr und Brücke von der Firma Kapsa & Müller rekonstruiert[61] 25133/2-1424
Info
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Prag, Na Zátorce 669/18
(Standort)
Villa Kapsa in Prag Otakar Novotný (1880–1959), Innenausstattung: Adolf Loos und Karel Lhota (1894–1947) 1929–1930 Villa Lumír Kapsa in Prag[62][63] Wikidata-Objekt anzeigen
Piešťany
(Standort)
Provinzbrücke in Piešťany (Krajinský most) Josef Činčera, Ivan Grebeník 1930–1932 Straßenbrücke über die Waag (Váh) in Piešťany (Krajinský most Piešťany), unter Denkmalschutz Nr. 204-2346/1 im slowakischen NKP-Register[64] Wikidata-Objekt anzeigen
Prag, Poděbradská 777
(Standort)
Müllverbrennungsanlage Prag František Faltus 1931–1933 Müllverbrennungsanlage Prag (Pražská spalovna odpadků), 2003 abgerissen[65] BW
Brandýs nad Labem
(Standort)
Schleuse und Wasserkraftwerk in Brandýs nad Labem Kamil Roškot (1886–1945) 1930–1936 Schleuse und Wasserkraftwerk in Brandýs nad Labem (Zdymadlo a vodní elektrárna)
Schleuse und Wasserkraftwerk in Brandýs nad Labem
Český Brod, Tuchorazská 1433,169
(Standort)
Mälzerei der Brauerei Český Brod (Böhmisch Brod) 1933 Mälzerei der Brauerei in Český Brod (Měšťanský pivovar Český Brod)
Prag, Helénská 1800/6 und Italská 1800/35
(Standort)
Villa in Prag 1936 Umbau der Villa in Prag, jetzt Gesundheitszentrum[66] Wikidata-Objekt anzeigen
České Petrovice
(Standort)
Artilleriefestung Adam 1935–1938 Artilleriefestung Adam bei České Petrovice Wikidata-Objekt anzeigen
Dobrošov
(Standort)
Artilleriefestung Dobrošov 1937/38 Artilleriefestung Dobrošov bei Náchod Wikidata-Objekt anzeigen
Prag, Svobodova 144/4
(Standort)
Umbau des Mietshauses in Prag 1906 / 1938 Umbau des Mietshauses in Prag[67] Wikidata-Objekt anzeigen
Umbau des Mietshauses in Prag
Prag, Vinohradská 343/6
(Standort)
Mietshaus „Nad Museem“ in Prag 1938/39 Mietshaus „Nad Museem“ in Prag (statische Sicherung)[68] BW
Mirošovice
(Standort)
Autobahn Prag-Brünn im Abschnitt Mirošovice-Lensedly-Hvězdonice 1939 Baubeginn der geplanten Autobahn Prag-Brünn im Abschnitt Mirošovice-Lensedly-Hvězdonice in Mittelböhmen[50]
Autobahn Prag-Brünn im Abschnitt Mirošovice-Lensedly-Hvězdonice
Velký Osek
(Standort)
Schleuse Groß Wossek 1940–1944 Schleuse Velký Osek an der Elbe[69]
Brünn-Königsfeld
(Standort)
Eisenbahntunnel Brno-Královo Pole in Brünn-Königsfeld 1941–1943 Eisenbahntunnel Brno-Královo Pole in Brünn-Königsfeld
Eisenbahntunnel Brno-Královo Pole in Brünn-Königsfeld
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Literatur

  • Luděk Brožík: Působení a počiny firmy Müller & Kapsa v Plzni a okolí na přelomu 20. století (Geschäftstätigkeit und Erfolge der Firma Müller & Kapsa in Pilsen und Umgebung um die Jahrhundertwende). Západočeská univerzita v Plzni, Bachelorarbeit 2013, 77 S. - unter Bakalarska prace Brozik.pdf bzw. mit direktem Download im PDF-Format
  • Müller und Kapsa: Antonín Müller, Vojtěch Kapsa, Čtyřicet let inženýrské práce, 1930, 95 S.
Commons: Müller & Kapsa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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