Wildentenhaufen

offener Sternhaufen From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Wildentenhaufen (englisch Wild Duck Cluster, auch als Messier 11 oder NGC 6705 bezeichnet) ist ein 5,8 mag heller offener Sternhaufen mit einer Winkelausdehnung von 14′ im Sternbild Schild.

Schnelle Fakten Offener Sternhaufen, Position Äquinoktium: J2000.0 ...
Offener Sternhaufen
Wildentenhaufen
Aufnahme mittels des Wide Field Imager des MPG/ESO-2,2-m-Teleskops
Wildentenhaufen
AladinLite
Sternbild Schild
Position
Äquinoktium: J2000.0
Rektaszension 18h 51m 05s [1]
Deklination −06° 16′ 12″ [1]
Erscheinungsbild
Klassi­fikation II,2,r (Trumpler),
g (Shapley) [2]
Helligkeit (visuell) 5,8 mag [1]
Helligkeit (B-Band) 6,32 mag [1]
Winkel­ausdehnung 14,0′ [2]
Anzahl Sterne 2900 [2]
Hellster Stern mag [2]
Veränder­liche Sterne
Rötung (Farbexzess E(B-V))
Physikalische Daten
Zugehörigkeit {{{Zugehörigkeit}}}
Rotverschiebung 98e-6 [1]
Radial­geschwindigkeit 29,49 km/s [1]
Entfernung [2] 7640 Lj
Absolute Helligkeit mag
Masse M
Durchmesser Lj [2]
Alter 250 Mio. Jahre [2]
Metallizität [Fe/H] {{{Metallizität}}}
Geschichte
Entdeckt von Gottfried Kirch
Entdeckungszeit 1681
Katalogbezeichnungen
 M 11  NGC 6705  C 1848-063  OCl 76  Mel 213  Cr 391  Lund 865
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Er wurde 1681 von Gottfried Kirch entdeckt und 1764 von Charles Messier in seine Liste aufgenommen. Er zählt zu den kompaktesten der offenen Sternhaufen und ist schon mit einem Feldstecher am nördlichen Rand einer großen Sternwolke der Milchstraße zu finden.

Die Bezeichnung Wild Duck Cluster geht auf eine Beschreibung des Astronomen William Henry Smyth zurück, der in Band 2 seines 1844 erschienenen Werks Cycle of Celestial Objects diese Sternkonstellation mit einem im Flug befindlichen Wildentenschwarm vergleicht.[3]

Literatur

  • König, Michael & Binnewies, Stefan (2023): Bildatlas der Sternhaufen & Nebel, Stuttgart: Kosmos, S. 293.
Commons: Messier 11 – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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