Nataša Sienčnik

österreichische Medienkünstlerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Nataša Sienčnik (* 1984 in Klagenfurt) ist eine österreichische Medienkünstlerin mit kärntner-slowenischen Wurzeln.

Widerstandsmahn- und Deserteursdenkmal in Bregenz (2015)

Leben und Ausbildung

Nataša Sienčnik studierte Transmediale Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien bei Brigitte Kowanz, Kommunikationsdesign an der Kingston University in London und Networked Media am Piet Zwart Institute in Rotterdam.[1] Sie lebt und arbeitet in Wien und Kärnten.

Werk

Ihre Arbeiten entstehen in unterschiedlichen Disziplinen und umfassen interaktive Installationen, Objekte, Zeichnungen, Grafiken, Fotografien und Texte. Ihre Themen sind Erinnerungskultur, politische Geschichte, Utopie und interkulturelle Beziehungen. Zu ihren bedeutenden Arbeiten zählen die Installation einklang : sozvočje[2] in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Jazzmusiker Wolfgang Puschnig im Hof der Bischöflichen Residenz in Klagenfurt sowie das Widerstandsmahn- und Deserteursdenkmal[3] in Bregenz.

Auszeichnungen

Sie erhielt den Bank Austria Kunstpreis für junge Kunst (2015)[4] und den Förderpreis des Landes Kärnten für bildende Kunst (2018)[5].

Ausstellungen (Auswahl)

  • 2008: Lightness of Action, Nitranska Galèria, Nitra
  • 2010: Von wegen idyllisch, Gerisch Skulpturenpark, Neumünster
  • 2014: All in, Krinzinger Projekte, Wien
  • 2016: Art Austria, Leopold Museum, Wien
  • 2017: Access to Utopia, Research Pavilion[6], Venedig
  • 2019: Premio in Sesto, Palinsesti[7], San Vito al Tagliamento
  • 2022: Close(d) Futured[8], MMKK, Klagenfurt
  • 2024: Fabrik für internationale Utopien[9], Schallaburg
  • 2025: Träume... träumen, Schallaburg

Kunst im öffentlichen Raum (Auswahl)

Einzelnachweise

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