National League A 2009/10

Spielzeit der höchsten Schweizer Eishockeyspielklasse From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Spielzeit 2009/10 war die dritte reguläre Spielzeit nach der Umbenennung der ehemaligen Nationalliga A in National League A. Der HC Davos war der amtierende Meister. Da der NLB-Meister HC Lausanne 2009 in der Liga-Qualifikation am EHC Biel gescheitert war, startete die Liga 2009/10 mit den gleichen Mannschaften wie in der Vorsaison. Zum 12. Mal gewann der SC Bern nach 4:3 Siegen im Playoff-Final gegen den HC Servette Genève den Schweizer Meistertitel.

Schnelle Fakten
National League A
◄ vorherige Saison 2009/10 nächste ►
Meister: SC Bern
Absteiger: keiner
• NLA  |  NLB ↓  |  1. Liga ↓↓  |  2. Liga ↓↓↓
Schließen

Modus

Gespielt wurden von den 12 Teams 2 Doppelrunden zu je 22 Spielen. Dazu gab es pro Team je 6 Zusatzbegegnungen gegen 3 Gegner, die auf Grund der Qualifikationstabelle des Vorjahres ermittelt wurden. Insgesamt bestritt also jede Mannschaft 50 Qualifikationsspiele. Danach ermittelten die besten acht Mannschaften den Schweizer Meister im Playoff-Stil. Viertelfinals, Halbfinals und der Final wurden jeweils nach dem Modus Best of seven gespielt.

Die anderen vier Mannschaften ermittelten in den Playouts diejenige Mannschaft, die gegen den Meister der National League B um den Klassenerhalt spielen musste.

Teilnehmer

Teilnehmer der National League A, Saison 2009/10

In der Zusammensetzung der National League A gab es für die Saison 2009/10 keine Veränderung im Vergleich zur vergangenen Spielzeit.

Hauptrunde

Tabelle

Weitere Informationen Pl., Team ...
Pl.Team Sp. S SV NV N Tore Pkt.
1. SC Bern 50295511154:117102
2. HC Servette Genève 50286511166:113101
3. EV Zug 50294314165:12598
4. HC Davos 50276314181:12496
5. Kloten Flyers 50229316163:13887
6. ZSC Lions 50243617185:16584
7. HC Fribourg-Gottéron 50184622145:16068
8. HC Lugano 50176423153:16667
9. EHC Biel 50163526134:18259
10. Rapperswil-Jona Lakers 50162230129:15454
11. SCL Tigers 50142529141:19251
12. HC Ambrì-Piotta 5082535107:18733
Schließen


Statistik

Feldspieler

Weitere Informationen Spieler, Mannschaft ...
Schließen

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation; Kursiv: Statistik nicht vollständig)

Torhüter

Weitere Informationen Spieler, Mannschaft ...
Spieler Mannschaft Sp Min GT GTS Min/GT SO S N
Tobias StephanGenève-Servette HC482914100 2,12933414
Marco BührerSC Bern432609942,22862814
Leonardo GenoniHC Davos4629371172,42523316
Jussi MarkkanenEV Zug4426531092,52452717
Ronnie RüegerKloten Flyers4628051222,62312818
Daniel ManzatoRapperswil-Jona Lakers4627151322,92151729
Ari SulanderZSC Lions241451692,92111212
David AebischerHC Lugano4627511393,02022322
Sébastien CaronFribourg-Gottéron4526891353,02011926
Reto BerraEHC Biel3721161143,21931619
Schließen

(Legende zur Torhüterstatistik: GP oder Sp = Spiele insgesamt; W oder S = Siege; L oder N = Niederlagen; T oder U oder OT = Unentschieden oder Overtime- bzw. Shootout-Niederlage; Min. = Minuten; SOG oder SaT = Schüsse aufs Tor; GA oder GT = Gegentore; SO = Shutouts; GAA oder GTS = Gegentorschnitt; Sv% oder SVS% = Fangquote; EN = Empty Net Goal; 1 Play-downs/Relegation; Kursiv: Statistik nicht vollständig)

Playoffs

In den Playoffs trafen die besten acht Mannschaften der Qualifikation aufeinander. Der SC Bern zog mit zwei Sweeps über den HC Lugano und die Kloten Flyers in den Playoff-Final ein.[1]

Turnierbaum

Viertelfinal Halbfinal Final
1. SC Bern 4
8. HC Lugano 0
1. SC Bern 4
5. Kloten Flyers 0
2. HC Servette Genève 4
7. HC Fribourg-Gottéron 3
(Die Teams werden nach der ersten Runde neu gesetzt.) 1. SC Bern 4
2. HC Servette Genève 3
3. EV Zug 4
6. ZSC Lions 3
2. HC Servette Genève 4
3. EV Zug 2
4. HC Davos 2
5. Kloten Flyers 4

Final

10. April 2010
19:45 Uhr
SC Bern 3:2 n. V.
(0:0, 1:0, 1:2, 1:0)
Spielstatistik
HC Servette Genève PostFinance-Arena, Bern
Zuschauer: 17'131 (ausverkauft)
13. April 2010
19:45 Uhr
HC Servette Genève 5:4
(2:0, 1:2, 2:2)
Spielstatistik
SC Bern Les Vernets, Genf
Zuschauer: 7'202 (ausverkauft)
15. April 2010
20:15 Uhr
SC Bern 6:2
(3:1, 3:1, 0:0)
Spielstatistik
HC Servette Genève PostFinance-Arena, Bern
Zuschauer: 17'131 (ausverkauft)
17. April 2010
20:15 Uhr
HC Servette Genève 3:4 n. V.
(1:1, 1:1, 1:1, 0:1)
Spielstatistik
SC Bern Les Vernets, Genf
Zuschauer: 7'202 (ausverkauft)
20. April 2010
20:15 Uhr
SC Bern 2:3 n. V.
(0:1, 1:0, 1:1, 0:1)
Spielstatistik
HC Servette Genève PostFinance-Arena, Bern
Zuschauer: 17'131 (ausverkauft)
22. April 2010
20:15 Uhr
HC Servette Genève 2:1
(0:0, 1:1, 1:0)
Spielstatistik
SC Bern Les Vernets, Genf
Zuschauer: 7'202 (ausverkauft)
24. April 2010
20:15 Uhr
SC Bern 4:1
(2:1, 1:0, 1:0)
Spielstatistik
HC Servette Genève PostFinance-Arena, Bern
Zuschauer: 17'131 (ausverkauft)

Meistermannschaft des SC Bern

Schweizer Meister
Logo des SC Bern
SC Bern

Torhüter: Marco Bührer, Olivier Gigon

Verteidiger: Philippe Furrer, Beat Gerber, Andreas Hänni, David Jobin, Roman Josi, Dominic Meier, Travis Roche, Philipp Rytz, Martin Stettler

Angreifer: Pascal Berger, Alex Chatelain, Christian Dubé, Etienne Froidevaux, Simon Gamache, Lee Goren, Brett McLean, Daniel Meier, Trevor Meier, Caryl Neuenschwander, Martin Plüss, Marc Reichert, Ivo Rüthemann, Tristan Scherwey, Jean-Pierre Vigier, Thomas Ziegler

Playouts

Sowohl die Play-outs als auch die Relegation wurden durchgängig im Modus Best of Seven ausgespielt.

Turnierbaum

Playout Halbfinal Playout Final
9. EHC Biel 2
12. HC Ambrì-Piotta 4
9. EHC Biel 1
11. SCL Tigers 4
10. Rapperswil-Jona Lakers 4
11. SCL Tigers 3

Runde 1

In der ersten Runde der Playouts setzten sich der HC Ambrì-Piotta und die Rapperswil-Jona Lakers gegen ihre Konkurrenten durch und sicherten sich somit den Klassenerhalt.

Runde 2

In der zweiten Runde der Play-outs setzten sich die SCL Tigers mit 4:1 Siegen gegen den EHC Biel durch und verblieben somit in der National League A. Der EHC Biel musste in die Liga-Qualifikation gegen den NLB-Meister.

Liga-Qualifikation

In den Spielen der Liga-Qualifikation entschied sich, wer in der kommenden Saison in der National League A spielen darf. Dabei trat der Verlierer der Playouts, EHC Biel-Bienne, gegen den NLB-Meister HC Lausanne an und genoss in der Best-of-seven-Serie zuerst das Heimrecht. Wie im Jahr zuvor gewann der EHC Biel diese Liga-Qualifikationsspiele mit 4:3 Siegen gegen den HC Lausanne. Somit verblieb das Team aus Biel in der National League A, während der HC Lausanne auch in der nächsten Saison zweitklassig blieb.

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI