Nichtcodierende Ribonukleinsäure
Nicht in Proteine übersetzte Klasse der Ribonukleinsäuren
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Nichtcodierende Ribonukleinsäure (englisch non-coding RNA, ncRNA) ist eine zusammenfassende Bezeichnung für Ribonukleinsäuren, die nicht wie die mRNA in Proteine übersetzt werden. Darunter fallen zum Beispiel rRNAs, tRNAs, kleine RNAs (miRNAs, siRNAs, piRNAs, snRNAs, snoRNAs), lncRNAs,[1] Antisense-RNAs, Riboswitches und Ribozyme. Nichtcodierende Ribonukleinsäure macht bei Eukaryoten den größten Teil der durch Transkription gebildeten RNA aus, beim Menschen z. B. 98 %.[2] Sie hat vielfältige Funktionen in der Zelle.
Siehe auch
Literatur
- J. S. Mattick, I. V. Makunin: Non-coding RNA. In: Human Molecular Genetics. Band 15 Spec No 1, April 2006, S. R17–R29. doi:10.1093/hmg/ddl046. PMID 16651366 (Review).
- F. F. Costa: Non-coding RNAs: lost in translation? In: Gene. Band 386, Nummer 1–2, Januar 2007, S. 1–10. doi:10.1016/j.gene.2006.09.028. PMID 17113247 (Review).