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Neuküstrinchen

Siedlung in Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Neuküstrinchen ist ein Ortsteil der amtsangehörigen Gemeinde Oderaue im Landkreis Märkisch-Oderland, die vom Amt Barnim-Oderbruch verwaltet wird. Er besteht aus den bewohnten Gemeindeteilen Neuküstrinchen und Neuranft.[2] Nach der Hauptsatzung ist ein Ortsvorsteher[3] direkt zu wählen.[4]

Schnelle Fakten Gemeinde Oderaue ...
Neuküstrinchen
Gemeinde Oderaue
Koordinaten: 52° 49′ N, 14° 9′ O
Fläche: 11,44 km²[1]
Einwohner: ca. 239 (2011)[1]
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner/km²
Eingemeindung: 26. Oktober 2003
Postleitzahl: 16259
Vorwahl: 033457
Dorfkirche Neuküstrinchen
Dorfkirche Neuküstrinchen
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Geographische Lage

Neuküstrinchen liegt im Oderbruch zwischen der Alten Oder und dem heutigen Oderverlauf und gehört damit geographisch zu den deutschen Orten der Neumark.

Geschichte

Neu Cüstrinchen wurde von 1755 bis 1758 als Kolonistendorf im kurz zuvor trockengelegten Oderbruch angelegt. Die 36 Grundstücke wurden an Siedler vor allem aus Oberösterreich, der Pfalz und Polen vergeben. 1766 wurde eine erste Fachwerkkirche errichtet. 1905 wurde eine Grundschule eröffnet. Im Jahr 1945 wurde der Ort bei den Kämpfen um die Seelower Höhen beschädigt.

1955 entstand eine LPG im Ort.

Verwaltungsgeschichte

Der Ort gehörte seit 1816 zum Kreis Königsberg/Neumark. 1945 wurde er nach der Festlegung der Oder-Neiße-Grenze in den Kreis Oberbarnim eingegliedert. Seit 1950 gehörte er zum Kreis Bad Freienwalde, seit 1993 zum Landkreis Märkisch-Oderland. Am 26. Oktober 2003 schloss sich Neuküstrinchen mit anderen Orten zur Gemeinde Oderaue zusammen.

Sehenswürdigkeiten

  • Dorfkirche Neuküstrinchen, Dom des Oderbruchs, neoromanischer Backsteinbau von 1878 bis 1880 mit etwa 1300 Plätzen für mehrere benachbarte Orte[5]

Literatur

  • Ilona Rohowski, Ingetraud Senst: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg. Band 9.1, Landkreis Märkisch-Oderland. Teil 1: Städte Bad Freienwalde und Wriezen, Dörfer im Oderbruch. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein 2005. ISBN 3-88462-230-7, S. 336–337.

Einzelnachweise

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