Nivelsteiner Mühle
nicht erhaltene Wassermühle in der Stadt Herzogenrath in der nordrhein-westfälischen Städteregion Aachen
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Die Nivelsteiner Mühle (Schreibvariante: Nievelsteiner Mühle) war eine Wassermühle an der Wurm in der Stadt Herzogenrath in der nordrhein-westfälischen Städteregion Aachen im Regierungsbezirk Köln.
| Die Nivelsteiner Mühle | ||
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Nivelsteiner Mühle auf der Tranchotkarte 1805/07 | ||
| Lage und Geschichte | ||
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| Koordinaten | 50° 53′ 23″ N, 6° 4′ 42″ O | |
| Standort | Deutschland | |
| Gewässer | Wurm | |
| Erbaut | vor 1692 | |
| Stillgelegt | um 1920 | |
| Technik | ||
| Nutzung | Mahl- und Walkmühle | |
| Mahlwerk | 1 Mahlgang | |
| Antrieb | Wassermühle | |
| Wasserrad | unterschlächtig | |
Geographie
Die Nievelsteiner Mühle hatte ihren Standort an der Wurm, an der Grenzstraße Herzogenrath. Das Mühlengebäude lag auf einer Höhe von ca. 97 m über NN. Südlich der Nievelsteiner Mühle befand sich die Bannmühle Herzogenrath auf deutscher und die Baalsbrugger Mühle auf niederländischer Seite, nördlich lagen die Rimburger Mühlen beiderseits der Grenze.
Gewässer
Geschichte
Haus und Mühle Nievelstein standen etwa 2,5 km südlich von Schloss Rimburg. Die erste schriftliche Erwähnung findet sich 1692 im Lagerbuch Klosterrath. Um 1800 wurde die frühere Mahlmühle als Walkmühle gemeldet. In einer Verpachtungsurkunde von 1846 ist sogar von zwei Mühlen die Rede. Diesseits auf deutschem Gebiet stand die Walkmühle, auf der niederländischen Seite eine Mahl- und Ölmühle, die jedoch erst 1843 gegründet wurde. Sie bestand nur bis 1892 und wurde 1945 endgültig niedergelegt, obwohl sie noch 1911 reaktiviert und auf Turbinenantrieb umgestellt werden sollte.[2].[3] Die Walkmühle auf deutscher Seite war um 1920 bereits teilweise verfallen, ein Gebäudeteil wurde noch einige Zeit als Gastwirtschaft genutzt.
Galerie
Literatur
- Hans Vogt: Niederrheinischer Wassermühlen-Führer 2. Auflage. Verein Niederrhein, Krefeld 1998, ISBN 3-00-002906-0, S. 276–277

