NÖLB P

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Die NÖLB P.1 war eine kleine Dampflokomotive der Niederösterreichischen Landesbahnen (NÖLB), die beim Bau der Bergstrecke der Mariazellerbahn und als Stationslokomotive (Verschub, …) eingesetzt wurde.

Schnelle Fakten P / ČSD U 35.9 ...
NÖLB P / ČSD U 35.9
P.1 vor der Remise in Oderberg
P.1 vor der Remise in Oderberg
P.1 vor der Remise in Oderberg
Nummerierung: NÖLB: P.1
ČSD: U 35.901
Anzahl: 1
Hersteller: Krauss/Linz
Baujahr(e): 1904
Achsfolge: C n2t
Spurweite: 760 mm (Bosnische Spur)
Länge über Kupplung: 5,33 m
Breite: 2,00 m
Fester Achsstand: 1,4 m
Gesamtachsstand: 1,4 m
Treibraddurchmesser: 580 mm
Leermasse: 8,28 t
Dienstmasse: 11,15 t
Reibungsmasse: 10,00 t
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Kesselüberdruck: 12 atü
Kessellänge: 1.950 mm
Anzahl der Heizrohre: 63
Rostfläche: 0,462 m²
Strahlungsheizfläche: 2,40 m²
Rohrheizfläche: 16,95 m²
Verdampfungsheizfläche: 19,35 m²
Steuerungsart: Stephenson
Zylinderanzahl: 2
Zylinderdurchmesser: 210 mm
Kolbenhub: 300 mm
Bremse: Handspindelbremse
Wasservorrat: 1,20 m³
Brennstoffvorrat: 1,00 m³
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Geschichte

Die Maschine wurde 1904 von Krauss in Linz gebaut und im selben Jahr von den NÖLB erprobt. Sie schien aber erst 1908 im Bestand der NÖLB auf. Im Jahr 1913 wurde die Lokomotive nach Ende der Bauarbeiten an die Städtische Dampftramway Oderberg verkauft, wo sie zur Bedienung der zahlreichen Schleppbahnen eingesetzt wurde. 1932 erhielt sie einen neuen Kessel.

Ab 1938 erhielt sie die ČSD-Nummer U 35.901. Nach der Einstellung des Güterverkehrs bei der Straßenbahn Oderberg im Jahr 1947 wurde sie abgestellt und 1948 an die Eisenwerke Bohumín verkauft.

Literatur

  • Horst Felsinger, Walter Schober: Die Mariazellerbahn, 3. Auflage, Verlag Pospischil, Wien, 2002

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