Brandenburgisches Oberlandesgericht
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Das Brandenburgische Oberlandesgericht ist das einzige Oberlandesgericht des Landes Brandenburg.

Gerichtssitz und -bezirk
Der Sitz des Gerichtes ist Brandenburg an der Havel; sein Gerichtsbezirk ist mit der Fläche des Bundeslandes Brandenburg identisch.
Im Bezirk des Oberlandesgerichtes sind 2099 Rechtsanwälte und Syndikusrechtsanwälte zugelassen (Stand: 1. Januar 2023).[1]
Über- und nachgeordnete Gerichte
Lage der Landgerichte in den jeweiligen Gerichtsbezirken in Brandenburg
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Wie jedem Oberlandesgericht ist auch dem Oberlandesgericht Brandenburg allein der Bundesgerichtshof übergeordnet.
Nachgeordnet sind dem Oberlandesgericht Brandenburg die vier Landgerichte des Bezirkes in Cottbus, Frankfurt (Oder), Neuruppin und Potsdam sowie die diesen Gerichten nachgeordneten 24 Amtsgerichte.
Präsidenten
- 1993–2004: Peter Macke
- 2005–2010: Wolfgang Farke
- 2011–2015: Wolf Kahl
- 2015–2024: Klaus-Christoph Clavée
- seit 2025: Matthias Deller
Geschichte
Das Brandenburgische Oberlandesgericht wurde nach dem Beitritt des Landes Brandenburg zur Bundesrepublik Deutschland eingerichtet und nahm am 1. Dezember 1993[2] seine Arbeit mit Sitz in der Stadt Brandenburg an der Havel auf, in der sich bis 1817 der 1232 urkundlich erstmals erwähnte Schöppenstuhl des Kurfürstentums Brandenburg befand.
Siehe auch
Weblinks
- Internetpräsenz des Brandenburgischen Oberlandesgerichtes. Abgerufen am 25. April 2021.
- Übersicht der Rechtsprechung des Brandenburgischen Oberlandesgerichtes. Abgerufen am 25. April 2021.
- Literatur von und über Brandenburgisches Oberlandesgericht im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
