Der neue Tag (Weiden in der Oberpfalz)

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Der neue Tag ist eine regionale Tageszeitung der Oberpfalz Medien mit Sitz in Weiden in der Oberpfalz. Die Zeitung erscheint mit acht Ausgaben in den Stadt- und Landkreisen Neustadt an der Waldnaab, Amberg, Amberg-Sulzbach, Tirschenreuth und Schwandorf. Die verkaufte Auflage beträgt 55.700 Exemplare, ein Minus von 36,5 Prozent seit 1998.[1]

Schnelle Fakten Oberpfalz Medien – Der neue Tag ...
Oberpfalz Medien – Der neue Tag
Logo Oberpfalz Medien
Beschreibung regionale Tageszeitung
Verlag „Der neue Tag – Oberpfälzischer Kurier“
Druck- und Verlagshaus GmbH
Hauptsitz Weigelstr. 16, 92637 Weiden
Erstausgabe 1946
Erscheinungsweise täglich außer sonntags
Verkaufte Auflage 55.700 Exemplare
(IVW 4/2025, Mo–Sa)
Chefredakteur Kai Gohlke
Geschäftsführer Thomas Maul
Weblink www.onetz.de
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Oberpfalz Medien
Firmensitz Oberpfalz Medien in Weiden i.d.OPf.

Zum Medienhaus gehören das Internet-Portal Onetz[2][3] sowie die Oberpfälzer Wochenzeitung (OWZ). Außerdem ist Der neue Tag am regionalen Radiosender Radio Ramasuri und am regionalen Fernsehsender Oberpfalz TV (OTV) beteiligt.

Geschichte

Der neue Tag wurde 1946 von Anton Döhler und Victor von Gostomski gegründet. Die Zeitung erscheint im Berliner Format. In Amberg erscheint die Zeitung unter dem Titel Amberger Zeitung, in Sulzbach-Rosenberg unter dem Titel Sulzbach-Rosenberger Zeitung.

Titel der Amberger Volkszeitung von 1907

Auf eine lange journalistische Tradition blickt die Amberger Zeitung zurück. Am 1. Juli 1868 als Amberger Volkszeitung vom Regensburger Verlag der Gebrüder Pustet gegründet, begleitet sie seitdem das politische und soziale Leben Ambergs. Die Zeit des Nationalsozialismus brachte der Amberger Volkszeitung 1936 den Verkauf an den NS-Phönix-Verlag, am 1. Januar 1939 den Zukauf der Sulzbach-Rosenberger Zeitung und beiden gemeinsam die Umbenennung in Amberg-Sulzbacher Zeitung. Zum 1. Oktober 1948 übernahm Der Neue Tag die Amberger Zeitung und die Sulzbach-Rosenberger Zeitung.

Auflage

Der neue Tag hat wie die meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist in den vergangenen 10 Jahren um durchschnittlich 3,1 % pro Jahr gesunken. Im vergangenen Jahr hat sie um 4,7 % abgenommen.[4] Sie beträgt gegenwärtig 55.700 Exemplare.[5] Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 82,6 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[6]
1998199920002001200220032004200520062007200820092010201120122013201420152016201720182019202020212022202320242025
87.776 87.144 86.622 86.964 85.575 84.637 84.108 85.029 82.524 82.640 81.390 81.027 80.310 78.900 81.300 80.503 77.737 76.346 75.564 73.536 71.755 70.092 68.424 67.414 64.865 61.080 58.418 55.700

Presseratsrüge und Hinweis

2008 rügte der Deutsche Presserat die Zeitung wegen Verstoßes gegen den Pressekodex. Sie hatte einen freien Mitarbeiter der Zeitung, der für das Amt des Bürgermeisters kandidierte, über sich selbst und seinen Wahlkampf berichten lassen. Damit verstieß die Zeitung nach Feststellung des Presserats gegen das Gebot der Trennung von journalistischen und anderen Tätigkeiten. Durch eine solche Praxis gerate die Glaubwürdigkeit der Presse in Gefahr.[7]

In seiner letzten Sitzung vor der bayerischen Landtagswahl 2018 erkannte der Deutsche Presserat erneut einen Verstoß gegen das Gebot der Trennung von journalistischen und anderen Tätigkeiten durch die Zeitung. Sie hatte einen freien Mitarbeiter, welcher zuvor für viele Jahre als hauptberuflicher Bürgermeister und Stadtrat tätig war und immer noch aktives Mitglied des dortigen Ortsverbandes seiner Partei ist, über viele Monate hinweg über die Aktivitäten seiner eigenen Partei in der Region, inklusive seines eigenen Ortsverbandes, als auch über diverse Stadt- und Gemeinderatssitzungen in dieser Region berichten lassen. Hierfür erteilte der Presserat in seiner Sitzung am 20. September 2018 der Redaktion einen Hinweis.[8]

Einzelnachweise

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