Kletterweltmeisterschaft 2018

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Die Kletterweltmeisterschaft 2018 bezeichnen die vom 6. bis 16. September 2018 ausgerichteten Kletterweltmeisterschaften in Innsbruck. Es wurden die Disziplinen Leadklettern, Speedklettern, Boulder und Kombination sowie Paraclimbing ausgetragen.[1]

Schnelle Fakten Chronik ...
Kletterweltmeisterschaft 2018
Logo Kletter-WM 2018
Logo Kletter-WM 2018
Finalroute Vorstieg Frauen
Finalroute Vorstieg Frauen
Finalroute Vorstieg Frauen
Stadt Osterreich Innsbruck, Österreich
Stadion Olympiaworld Innsbruck, Kletterzentrum Innsbruck
Eröffnung 6. September 2018
Schlusstag 16. September 2018
Chronik
2016 Paris 2019 Hachioji
2019 Briançon (Para)
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Veranstalter

Offizieller Veranstalter der IFSC Climbing World Championships Innsbruck Tirol 2018 war die Innsbruck Tirol 2018 Kletter-WM Veranstaltungs GmbH. Ausgerichtet wurde die WM vom Kletterverband Österreich in Kooperation mit dem Österreichischen Alpenverein. Die Einnahmen durch die Weltmeisterschaft betrugen 2,96 Mio. Euro und die Ausgaben beliefen sich auf 2,88 Mio. Euro.[2]

Austragungsort

Die Qualifikationsbewerbe fanden im Außenbereich des im Mai 2017 eröffneten Kletterzentrum Innsbruck KI statt, die Semifinal- und Finalbewerbe sowie die Schlussfeier hingegen in der Olympiahalle Innsbruck. Die Eröffnungsfeier und die Siegeszeremonien wurden am Marktplatz in Innsbruck abgehalten.

Resultate

Leadklettern

Im Lead-Finale der Frauen erreichten Osterreich Jessica Pilz und Slowenien Janja Garnbret beide das Top; wegen der Gleichplatzierung im Semifinale wurde die Kletterzeit gewertet und Jessica Pilz gewann mit 11 Sekunden Vorsprung (vgl. IFSC-Regeln).[3][4] Bei den Herren erreichten Osterreich Jakob Schubert und Tschechien Adam Ondra beide 36+ Punkte; die Semifinal-Punkte (38+ bzw. 34) entschieden zwischen Platz 1 und 2 („Countback“).[5]

Weitere Informationen Finale, Sieger ...
Finale Sieger Zweiter Dritter
Frauen[6] 8. Sep. 2018 Osterreich Jessica Pilz Slowenien Janja Garnbret Korea Sud Jain Kim
Männer[7] 9. Sep. 2018 Osterreich Jakob Schubert Tschechien Adam Ondra Deutschland Alexander Megos
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Speedklettern

Das Speedklettern wurde im K.-o.-System auf einer normierten 15 Meter hohen Route ausgetragen. Die schnellste Zeit bei den Frauen betrug 7,56 Sekunden und wurde im Finale von Polen Aleksandra Rudzinska geklettert, bei den Herren 5,61 Sekunden und wurde im Viertelfinale von China Volksrepublik Zhong Qixin dargeboten.

Weitere Informationen Finale, Sieger ...
Finale Sieger Zweiter Dritter
Frauen[8] 13. Sep. 2018 Polen Aleksandra Rudzińska Polen Anna Brożek Russland Marija Krassawina
Männer[9] 13. Sep. 2018 Iran Reza Alipourshenazandifar Frankreich Bassa Mawem Russland Stanislaw Kokorin
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Bouldern

Weitere Informationen Finale, Sieger ...
Finale Sieger Zweiter Dritter
Frauen[10] 14. Sep. 2018 Slowenien Janja Garnbret Japan Akiyo Noguchi Serbien Staša Gejo
Männer[11] 15. Sep. 2018 Japan Kai Harada Korea Sud Chon Jongwon Slowenien Gregor Vezonik
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Kombination

Die Disziplin Kombination wurde zur Aufnahme von Sportklettern bei den Olympischen Spielen konzipiert. Das Regelwerk wurde von sieben Kletterverbänden entworfen und im März 2017 ratifiziert. Auf internationaler Ebene wird die Kombination außerdem bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen 2018 ausgetragen; die Kletterweltmeisterschaft 2018 war die zweite internationale Veranstaltung nach der Jugend- & Junioren-Weltmeisterschaft 2017.[12][13]

In der Kombination werden die Einzeldisziplinen Speed, Boulder und Lead in dieser Reihenfolge geklettert. Jede dieser Disziplinen wird nach den IFSC-Regeln ausgewertet; die Kombinationswertung ergibt sich als Produkt aus den Platzierungen in den drei Disziplinen; der Kletterer mit der kleinsten Zahl gewinnt.[1]

Aus den Ergebnissen der bereits abgeschlossenen Einzelwettbewerben wurden sechs Frauen und sechs Männer für das Finale ermittelt.[14][15] Diese kletterten am 16. September 2018 ein Speed-K.o.-Finale, vier Boulder sowie eine Vorstiegsroute. Bei den Frauen gewann Slowenien Janja Garnbret mit 5 Punkten (=5×1×1; 5. im Speed, 1. im Boulder, 1. im Lead), bei den Männern Osterreich Jakob Schubert mit 4 Punkten (=2×1×2; 2. im Speed, 1. im Boulder, 2. im Lead).

Weitere Informationen Finale, Sieger ...
Finale Sieger Zweiter Dritter
Frauen[16][17] 16. Sep. 2018 Slowenien Janja Garnbret Korea Sud Sa Sol Osterreich Jessica Pilz
Männer[18][19] 16. Sep. 2018 Osterreich Jakob Schubert Tschechien Adam Ondra Deutschland Jan Hojer
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Medaillenspiegel

Weitere Informationen Medaillenspiegel (Lead, Speed, Bouldern und Kombination), Platz ...
Medaillenspiegel (Lead, Speed, Bouldern und Kombination)[20]
Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
01 Osterreich Österreich 3 1 4
02 Slowenien Slowenien 2 1 1 4
03 Japan Japan 1 1 2
03 Polen Polen 1 1 2
05 Iran Iran 1 1
06 Korea Sud Südkorea 2 1 3
07 Tschechien Tschechien 2 2
08 Frankreich Frankreich 1 1
09 Deutschland Deutschland 2 2
09 Russland Russland 2 2
11 Serbien Serbien 1 1
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Paraclimbing

Beim Paraclimbing treten Sportler mit Behinderungen in verschiedenen Klassen gegeneinander an. Für jeden Wettkampf müssen mindestens sechs Athleten aus vier Nationen registriert sein. Wenn dies nicht der Fall ist, können Kategorien zusammengelegt werden (Merging). Da für die B3-Kategorie zu wenige Registrierungen vorlagen, die Kategorie jedoch auch kein Merging-Ziel hat, entfiel der Wettbewerb.[21]

Weitere Informationen Kategorie, Geschlecht ...
Kategorie Geschlecht Sieger Zweiter Dritter
B1 Männer Japan Koichiro Kobayashi Italien Matteo Stefani Spanien Francisco Javier Aguilar Amoedo
Frauen in B2
B2 Männer Vereinigte Staaten Justin Salas Spanien Raul Simon Franco Japan Fumiya Hamanoue
Frauen Vereinigtes Konigreich Abigail Robinson Vereinigte Staaten Whiteny Pesek Slowenien Tanja Glusic
B3 Männer
Frauen
AL1 Männer in RP1
Frauen in RP1
AL2 Männer Frankreich Thierry Delarue Spanien Urko Carmona Barandiaran Spanien Albert Guardia Ferrer
Frauen Frankreich Lucie Jarrige Kanada Kate Sawford Vereinigte Staaten Emily Stephenson
AU1 Männer in AU2
Frauen in AU2
AU2 Männer Vereinigtes Konigreich Matthew Phillips Vereinigte Staaten Trevor Smith Russland Maksim Maiorov
Frauen Frankreich Solenne Piret Ungarn Melinda Vigh Vereinigte Staaten Maureen Beck
RP1 Männer Italien Alessio Cornamusini Deutschland Korbinian Franck Deutschland Nils Helsper
Frauen in RP2
RP2 Männer Iran Behnam Khalaji Israel Nive Porat Indien Manikandan Kumar
Frauen Vereinigtes Konigreich Hannah Baldwin Frankreich Marlène Prat Vereinigtes Konigreich Anita Aggarwal
RP3 Männer Frankreich Romain Pagnoux Vereinigtes Konigreich Michael Cleverdon Slowenien Gregor Selak
Frauen Japan Aika Yoshida Japan Momoko Yoshida Belgien Elodie Orbaen
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Einzelnachweise

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