Paul Jakisch
deutscher Architekt
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Paul Jakisch, auch Paul Jackisch geschrieben, (* 17. Juli 1825 in Oppeln, Oberschlesien; † 27. November 1912 in Beuthen, Oberschlesien) war ein deutscher Architekt und Politiker.

Leben
Paul Jakisch wurde 1825 als Sohn des Maurermeisters August Jakisch und dessen Ehefrau Marianna Jakisch geb. Schwarz im oberschlesischen Oppeln geboren; am 24. Juli wurde er in der Oppelner Kreuzkirche getauft.
Als Architekt wirkte Jakisch vorwiegend im oberschlesischen Industriegebiet. Zwischen 1864 und 1903 war er Stadtrat der Stadt Beuthen und Leiter des Bauausschusses. Außerdem war er Mitglied des katholischen Kirchenvorstands der Stadt. 1890 wurde ihm die Ehrenbürgerwürde der Stadt Beuthen verliehen.
Jakisch starb am 27. November 1912 in Beuthen und wurde dort auf dem Mater-Dolorosa-Friedhof bestattet.
Bauten und Entwürfe
- 1858–1861: evangelische Kirche in Nikolai
- 1866–1868: Rathaus in Myslowitz
- 1869: Städtisches katholisches Gymnasium in Beuthen
- 1875–1877: evangelische St.-Peter-und-Paul-Kirche in Myslowitz
- 1879–1880: Rathaus in Beuthen
- 1885: Kirche St. Josef in Schwarzwald
- 1888: Dreifaltigkeitskirche in Beuthen
- 1891: Kirche St. Peter und Paul in Schwientochlowitz
Literatur
- Walter Krause: Grundriss eines Lexikons bildender Künstler und Kunsthandwerker in Oberschlesien von den Anfängen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. In: Der Oberschlesier, Jahrgang 1933. S. 54.
Weblinks
- Paul Jakisch auf zyciebytomskie.pl (polnisch)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Jakisch, Paul |
| ALTERNATIVNAMEN | Jackisch, Paul |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt |
| GEBURTSDATUM | 17. Juli 1825 |
| GEBURTSORT | Oppeln |
| STERBEDATUM | 27. November 1912 |
| STERBEORT | Beuthen |