Paul Knobbe
deutscher Architekt
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Leben

Knobbe studierte von 1887 bis 1890 an der Technischen Hochschule (Berlin-)Charlottenburg. Er war von 1901 bis 1906 Leiter der Bauabteilung der Gelsenkirchener Bergwerks-AG (GBAG) in Gelsenkirchen-Ückendorf. Danach arbeitete er freiberuflich in Essen, zunächst bis zum Ersten Weltkrieg in Gemeinschaft mit dem Architekten Carl Nordmann.
Bauten und Entwürfe
- 1902: Gebäude der Zeche Zollern II/IV (außer Maschinenhalle) in Dortmund-Bövinghausen
- 1903: Arbeitersiedlung Kolonie Landwehr zur Zeche Zollern II/IV in Dortmund-Bövinghausen
- 1903–1905: verschiedene Betriebsgebäude der Zeche Hansa in Dortmund-Huckarde (davon erhalten die sog. Alte Schmiede)
- 1903–1906: Wohlfahrtsgebäude in der „Alten Kolonie“ in Dortmund-Eving
- 1906: Lohnhalle der Zeche Westhausen in Dortmund-Bodelschwingh
Literatur
- Katrin Holthaus: Architekturführer Zeche Zollern 2/4. Klartext, Essen 2004, ISBN 3-89861-322-4. (mit Biografie)
Weblinks
- Zeche Zollern auf den Internetseiten des LWL-Industriemuseums (Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur), zuletzt abgerufen am 17. Juni 2016
- Ulrich Bücholdt: Paul Knobbe (1867–1956). Architektur im Ruhrgebiet von der Zeche bis zur Villa. online auf www.kmkbuecholdt.de, zuletzt abgerufen am 17. Juni 2016
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Knobbe, Paul |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt |
| GEBURTSDATUM | 2. Januar 1867 |
| GEBURTSORT | Ayssehnen, Ostpreußen |
| STERBEDATUM | 4. April 1956 |
| STERBEORT | Essen |