Margaret A. Goodell

US-amerikanische Zellbiologin From Wikipedia, the free encyclopedia

Margaret Anne „Peggy“ Goodell (* 23. März 1965 in Baltimore, Maryland) ist eine Zellbiologin und Stammzellforscherin am Baylor College of Medicine in Houston, Texas.

Margaret Goodell (2017)

Leben und Wirken

Goodell erwarb 1984 an der Wesleyan University in Middletown, Connecticut, einen Bachelor und am Imperial College of Science and Technology in London 1986 einen Bachelor in Biochemie und 1991 bei Andrew Smith einen Ph.D. in Molekularbiologie. Als Postdoktorandin arbeitete sie bis bei Richard C. Mulligan am Whitehead-Institut für biomedizinische Forschung und der Harvard Medical School, bevor sie 1997 am Baylor College of Medicine eine erste Professur (Assistant Professor) erhielt. Bis 2006 stieg sie zu einer ordentlichen Professur auf. 2005 wurde sie Direktorin des dortigen Stem Cells and Regenerative Medicine Center. Stand 2019 ist sie Leiterin (Chair) der Abteilung für molekulare und zelluläre Biologie.

Goodell und Mitarbeiter befassen sich mit den Mechanismen, die blutbildende Stammzellen im Knochenmark regulieren (darunter epigenetische Änderungen durch DNA-Methyltransferasen), und deren Fehlregulation bei Krebs. Goodell konnte zeigen, dass Stammzellen durch dieselben Signale (Interferone) aktiviert werden können, die auch eine spezifischere Reaktion auf Infektionen steuern, was offenbart, wie das gesamte Blutsystem in Stresssituationen koordiniert werden kann. Diese Erkenntnisse führten zu weiteren Studien, die aufzeigten, wie Stammzellen im Laufe des Lebens, einschließlich der Embryonalentwicklung und bei Krebs, reguliert werden.

Margaret Goodell hat laut Google Scholar einen h-Index von 94,[1] laut Datenbank Scopus einen von 80[2] (jeweils Stand Februar 2026).

Goodell ist verheiratet und hat drei erwachsene Töchter.

Auszeichnungen (Auswahl)

Commons: Margaret Goodell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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