Perfluorpropansäure

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Perfluorpropansäure ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Perfluorcarbonsäuren.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Perfluorpropansäure
Allgemeines
Name Perfluorpropansäure
Andere Namen
  • Perfluorpropionsäure
  • 2,2,3,3,3-Pentafluorpropionsäure
  • PFPrA
  • C3-PFCA
Summenformel C3HF5O2
Kurzbeschreibung

farblose[1] bis hellbraune Flüssigkeit[2]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 422-64-0
EG-Nummer 207-021-6
ECHA-InfoCard 100.006.384
PubChem 62356
ChemSpider 56147
Wikidata Q66914279
Eigenschaften
Molare Masse 164,03 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig[2]

Dichte

1,576 g·cm−3[2]

Siedepunkt

95–97 °C[2]

Dampfdruck

52 hPa (25 °C)[1]

Brechungsindex

1,2840 (20 °C)[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[2]
Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 314
P: 280301+330+331305+351+338310[2]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
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Gewinnung und Darstellung

Perfluorpropansäure kann durch Reaktion von Pentafluoriodethan mit Ethin und anschließender Reaktion des Produktes mit Kaliumpermanganat gewonnen werden. Die erste Synthese wurde 1950 veröffentlicht. Neben dieser Methode sind auch noch weitere Synthesewege (zum Beispiel Elektrolyse von Propionylfluorid[S 1] in Fluorwasserstoff) bekannt.[3]

Eigenschaften

Perfluorpropansäure ist eine farblose[1] bis hellbraune Flüssigkeit.[2]

PFPrA ist sehr persistent und mobil in der Umwelt und wird von Pflanzen aufgenommen.[4]

Verwendung

Perfluorpropansäure wird als effizienter Katalysator für die Herstellung von Dibenzo[a,j]xanthenen durch Kondensationsreaktion von 2-Naphthol mit Arylaldehyden verwendet.[2]

Die PFPrA-Konzentration in Eisbohrkernen vom Devon Ice Cap aus der kanadischen Arktis stieg zwischen etwa 1985 und 2010 stark an.[5]

Einzelnachweise

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