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Phoenix-Air-Flug Fenix 01

Flugunfall am 10. Mai 2023 From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Phoenix-Air-Flug Fenix 01 war ein militärischer Flug der Phoenix Air. Am 10. Mai 2023 ereignete sich auf diesem Flug ein schwerer Zwischenfall, nachdem im Flug an Bord eines Learjet 36A ein Brand ausgebrochen war und die Piloten die Kontrolle über die Maschine verloren hatten. Die Maschine stürzte 1,7 Kilometer südwestlich von San Clemente Island, Kalifornien in den Pazifischen Ozean. Bei dem Unfall starben alle drei Insassen des Learjet.

Schnelle Fakten Unfallzusammenfassung, Luftfahrzeug ...
Phoenix-Air-Flug Fenix 01

Eine ähnliche Maschine (Learjet 35A) der Phoenix Air

Unfallzusammenfassung
Unfallart Kontrollverlust nach Feuer an Bord
Ort 1,7 km südwestlich von San Clemente Island, Kalifornien, Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Datum 10. Mai 2023
Todesopfer 3
Überlebende 0
Luftfahrzeug
Luftfahrzeugtyp Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Learjet 36A
Betreiber Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phoenix Air
Kennzeichen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten N56PA
Abflughafen Naval Air Station Point Mugu, Kalifornien, Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Zielflughafen Naval Air Station Point Mugu, Kalifornien, Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Passagiere 1
Besatzung 2
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Maschine

Bei der betroffenen Maschine handelte es sich um einen 1976 gebauten Learjet 36A mit der Werknummer 36-023, der seit dem 11. Dezember 1991 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen N56PA auf Phoenix Air zugelassen war. Das zweistrahlige Geschäftsreiseflugzeug war mit zwei Turbofantriebwerken des Typs Garrett TFE731 ausgestattet.

Insassen

Es befand sich eine dreiköpfige Besatzung an Bord.

Unfallhergang

Das Flugzeug startete um 07:23 Uhr vom Marinestützpunkt Point Mugu als Führungsflugzeug in Formation mit einem zweiten Learjet mit den Rufzeichen FENIX01 (N56PA) und FENIX02 (N544PA). Der Flug führte in südlicher Richtung zur Insel San Clemente, wobei FENIX02 in enger Formation mit FENIX01 flog. Zweck des Fluges war die Teilnahme an Übungen der US-Marine im Warngebiet 291 (W291). An Bord jedes Flugzeugs befanden sich drei zivile Besatzungsmitglieder.

Kurz nach dem Einflug in W291, in einer Höhe von 15.000 Fuß über dem Meeresspiegel (MSL), beobachtete die Besatzung von FENIX02, wie die Landeklappen des führenden Flugzeugs teilweise ausgefahren wurden. Sie informierten die Besatzung des führenden Flugzeugs, die den Funkspruch bestätigte. Anschließend beobachtete die Besatzung von FENIX02, wie die Landeklappen wieder eingefahren wurden. Sekunden später meldete die Besatzung von FENIX01 per Funk einen Geruch in der Kabine. Die Besatzung von FENIX02 meldete daraufhin weißen oder grauen Rauch oder Gas, der aus dem hinteren linken Kabinenbereich aufstieg. Außerdem wurde eine unbekannte Flüssigkeit hinter dem Flugzeug beobachtet. Zu diesem Zeitpunkt hielt das führende Flugzeug weder Kurs noch Flughöhe.

FENIX02 bemerkte Flammen, die aus dem Bereich der hinteren Gerätetür schlugen, und informierte die Besatzung von FENIX01 über den Brand und die Notwendigkeit, einen Notfall auszurufen. Die Besatzung von FENIX01 meldete daraufhin einen Notfall und ihre Absicht, auf dem Marinestützpunkt San Clemente Island (NUC) zu landen. FENIX02 übernahm anschließend die Führung des Formationsfluges und manövrierte vor FENIX01, um sie zum Flugfeld zu lotsen. FENIX02 sah und empfing zuletzt Funksprüche von FENIX01, als sie auf etwa 9.000 Fuß sanken.

FENIX01 flog auf einem Kurs von etwa 165° bis etwa 30 Meilen südlich von NUC, wo das Flugzeug eine Linkskurve einleitete. Anschließend flog FENIX01 mehrere Sinkkurven, bevor es etwa eine Meile vor der Küste von San Clemente Island auf dem Wasser aufschlug und in rund 300 Fuß Wassertiefe versank.

Ursache

Das National Transportation Safety Board übernahm nach dem Unfall die Ermittlungen zur Unfallursache. Als wahrscheinliche Ursache stellten die Ermittler fest, dass der Pilot die Kontrolle über das Flugzeug infolge eines verheerenden Brandes verloren habe, der auf der linken Seite des Hecks ausbrach. Der Brand war vermutlich durch ein Leck in der linken Treibstoffleitung entstanden, verursacht durch eine sich lösende B-Mutter. Die Ursache dafür konnte anhand der vorliegenden Beweise nicht ermittelt werden.

Quellen

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