Pirimelinae
Familie der Krabben
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Die Pirimelinae sind eine Unterfamilie der Krabben mit fünf Arten und einzige Unterfamilie der Familie Pirimelidae. Die Vertreter besiedeln freilebend das Flachwasser der Meere.[1][2]
| Pirimelinae | ||||||||||||
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Pirimela denticulata | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Familie | ||||||||||||
| Pirimelidae | ||||||||||||
| Alcock, 1899 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Unterfamilie | ||||||||||||
| Pirimelinae | ||||||||||||
| Alcock, 1899 |
Merkmale
Der Carapax ist etwa sechseckig und so lang wie breit. Die Rückenfläche ist leicht konvex, die Regionen sind abgegrenzt. Die Stirn ragt nach vorn und trägt eine ungerade Anzahl von Zähnen. Vorderer und hinterer Seitenrand sind deutlich abgesetzt, der vordere trägt vier bis fünf Paare von Zähnen. Die Augen sind kurz und von deutlichen Augenhöhlen geschützt. Der untere Rand der Augenhöhle hat ein Zwischenstück, welches vom Boden der Augenhöhle entspringt. Die Antennenglieder zwei und drei sind unbeweglich und mit dem seitlichen vorderen und dem Unteraugenzahn verschmolzen. Sie sind etwas länger als das vierte und fünfte Glied. Das Endostom ist vorn deutlich abgesetzt. Die Palpen der Mandibeln sind zweigliedrig, zwischen den Gliedern gibt es keine Naht. Der Lappen am Endit des ersten Maxillipeds („Portunidlappen“) ist vorhanden. Der Merus des dritten Maxillipeden ist verlängert, aber kürzer als das Ischium.[1]
Die beiden Scherenbeine sind gleich, die Finger spitz. Das letzte Schreitbein (P5) ist nicht zum Schwimmen modifiziert, der Propodus und Dactylus sind relativ schmal, letzterer griffelförmig. Die Coxa des letzten Schreitbeins ist breiter als die halbe Länge des ersten Pleon-Somiten.[1]
Das thorakale Sternum ist längsoval, ein großer Anteil ist seitlich des eingeklappten Pleons sichtbar. Vom vierten bis achten Sterniten verläuft eine durchgehende Mittellinie. Der vierte Sternit hat etwa parallele Seitenränder. Die Nähte zwischen vierten und fünften (4/5) Sterniten sowie 5/6, 6/7 und 7/8 sind vollständig. Die Pleuriten 5 bis 7 sind ungeteilt, der Pleuralkanal breit, mondförmig und vor allem vom achten Pleuriten gebildet. Die Sternopleonalhöhle ist mäßig breit, über die gesamte Länge vom vierten zum achten Sterniten V-förmig und tief ausgehöhlt. Die Vulva liegt in halber Mitte des sechsten Sterniten. Bei Männchen sind dritter bis fünfter Somit verschmolzen, die Nähte nicht mehr sichtbar. Das Telson ist lang mit spitzem Ende. Das Verhältnis aus ersten Somiten des Pleons zum Hinterrand des Carapax beträgt 0,5.[1]
Systematik
Die Unterfamilie hat zwei Gattungen:[2]
- Pirimela Leach, 1816
- Sirpus Gordon, 1953