Aepysomanthias randalli
Art der Gattung Plectranthias
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Aepysomanthias randalli (Synonym: Plectranthias randalli) ist eine Fischart aus der Familie der Fahnenbarsche (Anthiadidae), die im Korallenmeer im westlichen Pazifik vorkommt.
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Aepysomanthias | ||||||||||||
| Tang & Chen, 2025 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Aepysomanthias randalli | ||||||||||||
| (Fourmanoir & Rivaton, 1980) |
Merkmale
Verglichen mit anderen Fahnenbarschen ist Aepysomanthias randalli relativ hochrückig. Die maximale Körperhöhe liegt bei 43,3 bis 47,8 % der Standardlänge, die 10 bis 11 Zentimeter beträgt. A. randalli ist überwiegend weiß gefärbt, mit drei schrägen, rötlichen bis orangen Streifen. Einer verläuft von der Stirn durch die Augen und endet knapp oberhalb der Bauchflossenbasis. Der Zweite hat seinen Ursprung am vorderen Ansatz der Rückenflosse und endet hinter der Brustflossenbasis und der Dritte verläuft vom hinteren Abschnitt des hartstrahligen Bereichs der Rückenflosse bis auf die Afterflosse. Das Maul ist groß und endständig, mit einem leicht vorstehenden Unterkiefer. Rumpf und Kiemendeckel sind mit relativ großen Kammschuppen bedeckt. Die Basen von Rückenflosse, Afterflosse, Schwanzflosse, Brustflossen und Bauchflossen sind beschuppt. Die Stachelstrahlen des vorderen Abschnitts der Rückenflosse tragen an ihrem Ende fleischige Lappen. Zwischen dem hart- und dem weichstrahligen Abschnitt der Rückenflosse befindet sich eine Einbuchtung. Auf dem Kiemendeckel befinden sich drei Stacheln, von denen der mittlere am längsten ist. Der hintere Rand des Präoperculums ist fein gesägt. Gaumenzähne sind vorhanden.[1]
Die Rückenflosse wird von 10 Stachelstrahlen und 15 bis 17 Weichstrahlen gestützt, bei der Afterflosse sind es 3 Stachelstrahlen und 7 Weichstrahlen, bei den Bauchflossen je ein Stachelstrahl und 5 Weichstrahlen. Die Brustflossen haben 13 bis 14 Weichstrahlen, von denen die meisten verzweigt sind. Lediglich der Oberste und hin und wieder auch ein oder zwei untere Weichstrahlen sind unverzweigt. Die gerade abschließende Schwanzflosse hat insgesamt 29 bis 31 Flossenstrahlen, von denen 15 oder 16 verzweigt sind. Kiemenrechen sind nur wenig entwickelt. Auf dem ersten Kiemenbogen gibt es insgesamt 20 bis 22, 6 bis 9 auf dem oberen Ast des Kiemenbogens und 13 bis 15 auf dem unteren Ast. Die Anzahl der Branchiostegalstrahlen beträgt sieben.[1]
Lebensraum
Aepysomanthias randalli ist eng an den Lebensraum Korallenriff gebunden und kommt in Tiefen von 80 bis 300 Metern vor.[2]
Systematik
Die Fahnenbarschart wurde 1980 durch zwei französische Fischkundler erstbeschrieben, dabei der Gattung Plectranthias zugeordnet und zu Ehren des US-amerikanischen Ichthyologen John Ernest Randall benannt. Als Terra typica wurde die Chesterfieldinseln im Korallenmeer angegeben.[3] Da sich die Gattung Plectranthias aber als nicht monophyletisch erwiesen hat, wurde im Dezember 2025 durch zwei chinesische Wissenschaftler die Gattung Aepysomanthias eingeführt, mit Aepysomanthias randalli als einziger Art.[1]