Pütz-Roth Bestattungen und Trauerbegleitung
Bestattungsunternehmen
From Wikipedia, the free encyclopedia
Pütz-Roth Bestattungen und Trauerbegleitung ist ein Unternehmen für Bestattungen und Trauerbegleitung mit Sitz in Bergisch Gladbach.
| Pütz-Roth Bestattungen und Trauerbegleitung oHG | |
|---|---|
| Rechtsform | Offene Handelsgesellschaft |
| Sitz | Bergisch Gladbach |
| Leitung | David Roth Hanna Thiele-Roth Ingrid Roth[1] |
| Mitarbeiterzahl | 40[2] |
| Branche | Bestattungswesen |
| Website | www.puetz-roth.de |
Entwicklung und Geschäftsbereiche
Fritz Roth übernahm 1983 in Bergisch Gladbach das Bestattungshaus Willy Pütz.[3] 1993 erfolgte der Umzug aus der Stadtmitte an den Stadt- und Waldrand in eine umgebaute Fabrik samt Wohnhaus. Am neuen Standort entstand 1993 das „Haus der menschlichen Begleitung“[2] und vier Jahre später die „Trauerakademie“. Das Unternehmen übernahm im Lauf seiner Geschichte mehrere andere Bestattungsunternehmen im Raum Köln und Bergisches Land und ist an fünf Standorten vertreten.[4] Bis zum Jahr 2008 stieg die Zahl der Mitarbeiter auf 30.[3]
Am Sitz des Unternehmens besteht im „Haus der menschlichen Begleitung“ die Möglichkeit einer Aufbahrung der Verstorbenen über einen längeren Zeitraum. Auf dem privaten Friedhof „Gärten der Bestattung“ werden Urnenbestattungen vorgenommen.[5] Die Gestaltung der Grabstätte ist individuell, anonyme Bestattungen sind nicht gestattet.[6] Die 2013 mit einem Gründungskapitel von 50.000 Euro errichtete „Fritz Roth Stiftung“ vergibt einen „Medienpreis“ an Personen, die sich in ungewöhnlicher Form mit Trauer befasst haben.[7] Erster Preisträger war im Jahr 2016 Georg Kronthaler, der 2007 den Leichnam seines Bruders Markus Kronthaler aus der Gipfelregion des Broad Peak barg, um ihn bestatten zu können.[8]

Gebäude und Flächen des Unternehmens stehen für verschiedene Veranstaltungen zur Verfügung. Die „Gärten der Bestattung“ befinden sich an einem Eingang zum Naturschutzgebiet Strundetal in der Paffrather Kalkmulde. Auf dem offenen Gelände finden regelmäßig „Sommerkonzerte“ statt. Zu den längerfristigen Projekten des Unternehmens zählte seit 2006 die Ausstellung Ein Koffer für die letzte Reise.
Auszeichnungen
Das Unternehmen wurde mehrmals ausgezeichnet:
- 2007 mit dem Bürgerpreis im Rahmen des ENTERPreis-Unternehmenswettbewerb 2007 – Verantwortung erkennen – Engagement zeigen, verliehen vom Ministerium für Generationen Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen[9]
- 2008 bei den TASPO Awards mit dem Kientzler Award – Unternehmen des Jahres in der Friedhofsbranche[10]
- 2009 mit dem Sonderpreis des Marketing-Awards des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur[11]