Rabdentse
Ruine in Indien
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Rabdentse (auch Rabdentse Ruins) war ein Bergort mit einem buddhistischen Kloster, einem Königspalast und mehreren Wohnhäusern im ehemaligen Himalaya-Königreich Sikkim. Die heutige Ruinenstätte steht unter der Aufsicht des Archaeological Survey of India.


Lage
Seit dem Jahr 1975 ist Sikkim ein zwischen Nepal im Westen und Bhutan im Osten gelegener indischer Bundesstaat. Der vielen Buddhisten heilige Ort Rabdentse liegt im Distrikt Gyalshing in ca. 1800–2000 m Höhe im Westen des Bundesstaats. Er ist von den ca. 5 km entfernten Bergorten Gyalshing oder Pelling zu Fuß oder mit einem gemieteten Taxi gut zu erreichen.
Geschichte
Ob an der Stelle bereits früher ein buddhistisches Kloster oder eine andere religiöse Stätte existierte, ist unklar; jedenfalls wählte Tenzung Namgyal, der von 1670 bis 1686 regierende zweite König (chogyal) des Landes, diesen Platz als Hauptort des von seinem Vater im Jahr 1642 gegründeten Königreiches. Die Hauptstadt Rabdentse wurde im Jahr 1814 durch nepalesische Gurkhas zerstört; die Herrschaft über das Land blieb jedoch bis zum Jahr 1975 in der Familie.
Ruinenstätte
Die allesamt restaurierten ehemaligen Kloster- und Palastbauten von Rabdentse sind nur schwer voneinander zu trennen. Skulpturen oder andere Einrichtungsgegenstände waren entweder nicht vorhanden oder haben sich nicht erhalten.
Literatur
Weblinks