Raihau Maiau
französischer Sprinter
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Raihau Maiau (* 1. August 1992 in Moorea) ist ein französischer Leichtathlet aus Französisch-Polynesien, der sich auf den Weitsprung spezialisiert hat und auch in anderen Disziplinen an den Start geht. Zwischenzeitlich trat er international für Frankreich an.
| Raihau Maiau | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nation | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 1. August 1992 (33 Jahre) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Moorea, Französisch-Polynesien | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 184 cm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 74 kg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | Weitsprung | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Trainer | Dominique Hernandez | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | aktiv | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 23. März 2026 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Sportliche Laufbahn
Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Raihau Maiau im Jahr 2009, als er bei den Pazifik-Minispielen in Rarotonga mit 7,45 m die Silbermedaille im Weitsprung gewann und mit übersprungenen 1,92 m auch die Silbermedaille im Hochsprung gewann. Im Jahr darauf gewann er bei den Juniorenozeanienmeisterschaften in Cairns mit 14,07 m die Goldmedaille im Dreisprung und belegte im Weitsprung mit 6,31 m den vierten Platz. Zudem gewann er bei den Ozeanienmeisterschaften zur gleichen Zeit mit 7,646 m die Silbermedaille im Weitsprung hinter Frédéric Erin aus Neukaledonien. 2011 siegte er bei den Ozeanienmeisterschaften in Apia mit 7,58 m im Weitsprung und gewann im Hochsprung mit 2,02 m die Silbermedaille hinter dem Australier Josh Hall und im Dreisprung mit 14,29 m die hinter dem Neuseeländer Scott Thomson. Im September gewann er dann bei den Pazifikspielen in Nouméa mit 7,54 m die Silbermedaille im Weitsprung hinter Frédéric Erin. Im Jahr darauf schied er bei den Hallenweltmeisterschaften in Istanbul mit 7,18 m in der Qualifikationsrunde aus. Im Juni gewann er bei den Ozeanienmeisterschaften in Cairns mit 7,42 m die Silbermedaille im Weitsprung hinter dem Australier Scott Crowe und entschied im Hochsprung mit 1,85 m die East Division für sich und trat auch mit der 4-mal-400-Meter-Staffel an. Zudem zog er nach Frankreich, um dort an der Universität Toulouse zu studieren.
2014 gewann er bei den U23-Mittelmeer-Meisterschaften in Aubagne mit 7,76 m die Silbermedaille im Weitsprung hinter dem Türken Alper Kulaksız und im Jahr darauf siegte er mit 8,14 m bei den Pazifikspielen in Port Moresby. 2017 siegte er mit 7,90 m bei den Spielen der Frankophonie in Abidjan und gewann daraufhin bei der Sommer-Universiade in Taipeh mit 7,91 m die Bronzemedaille hinter dem Tschechen Radek Juška und Yasser Triki aus Algerien. Seit 2023 ist er erneut für Französisch-Polynesien startberechtigt und siegte im selben Jahr mit 7,44 m bei den Pazifikspielen in Honiara im Weitsprung und belegte im Hochsprung mit 1,90 m den vierten Platz. Zudem gelangte er mit der 4-mal-100-Meter-Staffel mit 43,82 s auf Rang sieben. 2025 schied er bei den Hallenweltmeisterschaften in Nanjing mit 6,85 s in der ersten Runde im 60-Meter-Lauf aus und im September verpasste er bei den Freiluft-Weltmeisterschaften in Tokio mit 7,75 m den Finaleinzug im Weitsprung. Im Jahr darauf schied er bei den Hallenweltmeisterschaften in Toruń mit 6,86 s über 60 Meter aus.
2017 wurde Maiau französischer Meister im Weitsprung.
Persönliche Bestleistungen
Weblinks
- Raihau Maiau in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Profil beim Französischen Leichtathletikverband (französisch)
| Personendaten | |
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| NAME | Maiau, Raihau |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Sprinter |
| GEBURTSDATUM | 1. August 1992 |
| GEBURTSORT | Moorea |