Retinale Dysplasie

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Die Retinale Dysplasie Reese-Blodi (auch Reese-Syndrom oder Krause-Reese-Syndrom) ist eine angeborene Dysplasie der Netzhaut mit Erhalt des primären Glaskörpers (Persistierender hyperplastischer primärer Vitreus) zusammen mit Fehlbildungen im Gehirn und den Eingeweiden.[1]

Schnelle Fakten Klassifikation nach ICD-10 ...
Klassifikation nach ICD-10
Q14.1 Angeborene Dysplasie der Retina
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
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Synonyme sind: englisch Familial encephalo-retinal dysplasia, Krause’s syndrome, Reese-Blodi retinal dysplasia, Reese-Blodi-Krause syndrome, encephalo-ophthalmic dysplasia.

Die Bezeichnung bezieht sich auf eine Beschreibung aus dem Jahre 1950[2] durch die US-amerikanischen Augenärzte Algernon B. Reese (1896–1981), Frederick C. Blodi (1917–1996) und bereits im Jahre 1946[3] durch den US-amerikanischen Augenarzt Arlington Colton Krause (1896–1980).[4]

Verbreitung

Die Erkrankung tritt charakteristischerweise bei der Trisomie 13 (Pätau-Syndrom) auf. Es wurde autosomal-rezessiver und autosomal-dominanter Erbgang beschrieben.[1][5]

Klinische Erscheinungen

Klinische Kriterien sind:[1]

Differentialdiagnose

Abzugrenzen ist ein Mikrophthalmus anderer Ursache, das Norrie-Syndrom, ein Retinoblastom, das Gregg-Syndrom sowie das Terry-Syndrom.[1]

Geschichte

Der Erstbeschrieb erfolgte vermutlich durch Stephan Bernheimer (1861–1918) 1891[6] und durch Dötsch 1899.[7]

Siehe auch

Literatur

  • Anke Matthes, K. H. Stenzel: Familiäre, encephalo-retinale Dysplasie (Krause-Reese-Syndrom) mit myoklonisch-astatischem Petit Mal. In: Zeitschrift für Kinderheilkunde. Band 103, Nr. 2, 1968, S. 81–89, doi:10.1007/bf00439743, PMID 4971760.

Einzelnachweise

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