Restfeuchte (Estrich)
Feuchtegehalt
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Die Restfeuchte ist der Feuchtegehalt, den ein mineralischer Estrichmörtel nach dem Einbau und dem folgenden Trocknungsprozess noch aus dem Herstellungsprozess heraus aufweist. Der Gehalt an Restfeuchte ist hierbei besonders in Bezug auf die Belegereife eines solchen Estrichs für die nachfolgende Belegung mit einem Oberbelag relevant.
Üblicherweise geht es hierbei um die Restfeuchte von Estrichen aus Zement oder Calciumsulfat. Die Restfeuchte ist dabei von mittelbarer oder unmittelbarer Relevanz für den folgenden Oberbelag. Beispielsweise reagiert das Holz eines Parketts unmittelbar auf das Wasser selbst, während es bei keramischen Fliesen darum geht, dass weiter im Trocknungsprozess befindliche Estriche eine Verkürzung erfahren, was in Kombination mit der starren Fliese Spannungssituationen verursachen kann.
Gemessen wird die Restfeuchte in Deutschland mit der Calciumcarbid-Methode. Einheit hierzu sind CM%.
Sie ist zu unterscheiden von der Ausgleichsfeuchte.