RhB Te 2/2
Schweizer Baureihe von Schienentraktoren
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Als Te 2/2 werden bei der Rhätischen Bahn elektrisch betriebene Traktoren (Rangierlokomotiven, Baudienstfahrzeuge, Kleinlokomotiven) bezeichnet.
Te 2/2 Nr. 71 bis 73
Die Te 2/2 mit den Nummern 71 bis 73 sind eine kleine Serie von elektrischen Traktoren (Schienentraktoren, Kleinlokomotiven) der Rhätischen Bahn (RhB), die 1946 für den Rangierdienst beschafft wurden.
Te 2/2 Nr. 74 und 75
| RhB Te 2/2 | |
|---|---|
| Nummerierung: | 74 – 75 |
| Anzahl: | 2 |
| Hersteller: | Schalker Eisenhütte Siemens |
| Baujahr(e): | 1969 |
| Ausmusterung: | 2000 / 2001 |
| Achsfolge: | B |
| Gattung: | Te 2/2 |
| Spurweite: | 1000 mm (Meterspur) |
| Länge über Puffer: | 6720 mm |
| Breite: | 2700 mm |
| Treibraddurchmesser: | 1100 mm |
| Dienstmasse: | 23 t |
| Höchstgeschwindigkeit: | 50 km/h (55 km/h Schleppfahrt) |
| Stundenleistung: | 230 kW |
| Anfahrzugkraft: | 46 Nm |
| Stundenzugkraft: | 37 kN bei 21 km/h |
| Motorbauart: | Gleichstrom-Reihenschlussmotor |
| Fahrmotoren: | 1 |
Die Te 2/2 mit den Nummern 74 und 75 sind eine kleine Serie von elektrischen Traktoren (Schienentraktoren, Kleinlokomotiven) der Rhätischen Bahn (RhB), die 1969 für den Baudienst beschafft wurden.
Geschichte
Für den Gleisbau war es nötig, starke und auch bei rauen Bedingungen zuverlässige Fahrzeuge zu haben. Hinzu kam die Anforderung, dass die Geschwindigkeit der Fahrzeuge im untersten Geschwindigkeitsbereich für Schotterzüge sehr genau geregelt werden musste. Die bisherigen Fahrzeuge mit Schützensteuerung erfüllten diese Anforderung nicht. Die Lösung des Problems bot sich mit der Thyristortechnik an.
Die RhB suchte sich deshalb einen Hersteller, der mit dem Bau von solchen Lokomotiven bereits Erfahrung hatte und fand mit Siemens einen Hersteller, der zusammen mit der Schalker Eisenhütte, im Bau von Bergbaulokomotiven bereits solche Erfahrung hatte.
Die Thyristor gesteuerten Schienentraktoren dienten auch zum Sammeln von Erfahrung in dieser Technologie im Hinblick auf die Beschaffung der an 1971 abgelieferten Vorortszüge für den Raum Chur, mit den RhB Be 4/4 511–516 als Triebfahrzeug.[1]
1969 entstanden so zwei Traktoren, die allerdings deutlich von der ersten Serie abwichen. Die massive Bauweise brachte den zwei Lokomotiven mit den Nummern Te 2/2 74 und 75 den Spitznamen Panzerloks ein. Die beiden Traktoren waren die ersten Fahrzeuge der RhB mit Thyristorsteuerung. Ihre Leistung betrug 230 kW, die Höchstgeschwindigkeit 50 km/h und das Leergewicht 23 t. Im Oktober 2000 (75) beziehungsweise im Februar 2001 (74) wurden beide Maschinen verschrottet.
Literatur
- Wolfgang Finke, Hans Schweers: Die Fahrzeuge der Rhätischen Bahn: Lokomotiven, Triebwagen, Traktoren. In: Wolfgang Finke (Hrsg.): Die Fahrzeuge der Rhätischen Bahn, 1889–1996. Band 3. Schweers + Wall, Aachen 1998, ISBN 3-89494-105-7 (223 S., [eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche ]).
