Robert Johannes Meyer
deutscher Jurist
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Leben
Meyer war im gesellschaftlichen Leben der Hansestadt sehr aktiv und war u. a. Ehrenmitglied und Vorsitzender des Beirates der Gesellschaft der Bücherfreunde zu Hamburg. Im Jahr 1925 wurde Meyer zum ersten Vorsitzenden des Hamburger Kunstvereins gewählt. Von diesem Amt trat er allerdings am 1. Juni 1933 zurück, weil er nach der Machtergreifung die „Gleichschaltung“ des Kunstvereins einleiten sollte. Sein Nachfolger in diesem Amt war Hans-Harder Biermann-Ratjen.
Meyer war von 1931 bis 1933 Präsident des Landgerichts Hamburg. Er stimmte nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten der Entlassung jüdischer Richter nicht zu und wurde daher zwangspensioniert. Im Gedenken daran wurde im Landgericht Hamburg später sein Bildnis enthüllt. 1947 kam es zu einer Wiederaufnahme der Vereinstätigkeit und der Neugründung der Gesellschaft der Bibliophilen in Hamburg durch Ernst Volkmann und Robert Johannes Meyer.
Er lebte zeit seines Lebens in Hamburg und wurde 1958 vom Hamburger Senat mit der Medaille für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet.
Sein Sohn ist der Verleger Andreas Gustav Johannes Meyer (Merlin Verlag). Sein Enkel ist der Botschafter Matthias Alfred Johannes Meyer.
Weblinks
- Literatur von und über Robert Johannes Meyer im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Kurzbiografie Hamburger Abendblatt
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Meyer, Robert Johannes |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist |
| GEBURTSDATUM | 1882 |
| STERBEDATUM | 1967 |