Rolf Diener

deutscher Maler, Zeichner und Grafiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Rolf Diener (* 29. März 1906 in Gößnitz/Thüringen; † 12. September 1988 in Hamburg) war ein deutscher Maler, Zeichner und Grafiker.

Leben und Wirken

Diener lebte seit 1910 in Hamburg. Er besuchte von 1927 bis 1931 die Landeskunstschule Hamburg, wo er von Arthur Illies (1870–1952) ausgebildet wurde. Während des Dritten Reichs war Rolf Diener als Werkzeugmacher beschäftigt. Er begann 1945 wieder künstlerisch zu arbeiten und studierte von 1948 bis 1951 bei Arnold Fiedler (1900–1985) am „Baukreis“ in Hamburg.

Rolf Dieners Schaffen wurde von seiner Auseinandersetzung mit maßgeblichen Strömungen der klassischen Moderne und seiner Hinwendung zur abstrakten Malerei in den 1950er Jahren geprägt. 1957 fand eine Einzelausstellung seiner Werke in der Hamburger Kunsthalle statt. In den letzten zwei Jahrzehnten seines Lebens kehrte Diener zur gegenständlichen Malerei in Form von Landschaften, Stillleben und Werken mit figürlichen Motiven zurück. Neben Ölgemälden schuf er auch Aquarelle und Linolschnitte.

Seine letzte Ruhestätte erhielt Rolf Diener auf dem Friedhof Ohlsdorf. Die Grabstätte im Planquadrat BR 65 liegt südwestlich von Kapelle 11.

Werke (Auswahl)

Wandgestaltung in der Schule Frohmestraße
  • Wandgestaltung Geometrie, Treppenhaus im 2. Obergeschoss der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Berliner Tor, Hamburg (1960), mit Otto Rodewald
  • Gestaltung der Wandkeramik in der Schule Frohmestraße 42, Hamburg (1962)
  • Damenbildnis, Gemälde
  • Abendspaziergang, Gemälde
  • Das Klavierkonzert, Gemälde
  • Das Gericht, Gemälde

Literatur

Commons: Rolf Diener – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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